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Haselnuss-Meringe mit Himbeerschlag

Thank God, it’s Friday! #3

Diese Woche war ganz normal. Nichts großartig Aufregendes. 3 Mal mit dem Rad in den Regen gekommen. Gähn..!  Oder war da nicht doch noch etwas? Jürgen’s Geburtstag im Augarten, dann wieder Regen… aber naja, ein bisschen Aufregung hat es bei mir schon gegeben. Ein neues Projekt, das schon fast auf Schiene, aber noch nicht ganz spruchreif ist. Das ist in der Tat sehr aufregend! Aber die ganz wirkliche Aufregung reist ja erst heute mit dem Zug an, denn meine kleine Nichte kommt auf Besuch. Land meets Stadt. Ich freu mich schon!

Und weil ich meine 9jährige Johanna schon letztes Jahr in die Aperitif-Kultur eingeführt habe, werden wir heute   g e n a u s o   wieder ins gemeinsame Wochenende starten. Johanna liebt süß und daher plädiere ich heute für einen süßen Aperitif anstelle der Kaffeepause!

Das folgende Rezept passt gut in die Himbeersaison und ist DER wahre Hit! Hört sich vielleicht unspektakulär an, aber Alle lieben sie… und Eiweißüberschuss kann verwertet werden:

die Haselnuss-Meringe mit Himbeerschlag

Haselnuss-Meringe mit Himbeerschlag

Zutaten (20 Stück):

2 Eiweiß
120 g Kristallzucker
½ TL Vanille-Extrakt oder Butter-Vanille-Extrakt oder 1 TL Vanillezucker
2 EL geriebene Haselnüsse
80 ml Schlagobers
1 Sahnesteif
1 EL Zucker
250 g frische Himbeeren

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Eiweiß in einer sauberen Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann löffelweise die 120 g Kristallzucker dazu geben. Zum Schluss Vanille und Haselnüsse vorsichtig untermengen.
  3. Mit 2 Teelöffeln kleine Massen auf ein Blech mit Backpapier geben und flach streichen. 5 Min. backen lassen und dann auf 120° reduzieren und weiter 20 Min. backen.
    Achtung: Backöfen haben eine sehr unterschiedliche Backleistung. Lieber vor Ablauf der 20 Minuten in dem Backofen lassen oder länger als 20 Min. drinnen lassen.
  4. Vollständig auskühlen lassen und dann vom Backblech nehmen.
  5. Schlagobers mit 1 EL Zucker und Sahnesteif steif schlagen.
  6. Ausgekühlte Meringe mit Schlag bestreichen und Himbeeren garnieren. Oder Himbeeren grob zerschneiden und unter den Schlag heben.
  7. Echt, sie sind so gut….

Sommer im Mund! Oh, du rote Sommerwucht…

Egal, ich reg mich nicht mehr auf und verlier über das Wetter kein Wort mehr. Es langweilt ja auch. Positiv wie ich bin, glaube ich ja ohnehin daran, dass es bald längere Zeit so richtig heiß werden wird. Und viel wichtiger als Badewetter ist ohnehin die tolle Auswahl an heimischen Gemüse und Obst im Sommer für mich. Insbesondere die Geschmackszunahme bei den Tomaten ist ein wahrer Hit! Jeder weiß um die geschmackliche Erbärmlichkeit von Tomaten in Winter Bescheid und kein anderes Gemüse fällt mir ad hoc ein, das sich geschmacklich in dem Ausmaß steigert.

Wäre ich zu Hause bei meiner Familie, dann würde ich die Tomaten vom Garten essen. Denn seit ein paar Jahren scheint die Tomatenzucht eine Männerdomäne zu sein. Mein Schwager ist dabei keine Ausnahme. Er sammelt bereits im Winter die leeren Joghurtbecher, um im Frühling die ganze Familie mit zarten Tomatenpflänzchen verschiedenster Art rechtzeitig zu versorgen. Rot, orange, schwarz, rund, oval, klein, groß… alle Stücke spielt meines Schwagers‘ Aufzucht.

Auch in Wien wird mir in diversen Gärten und auf Terrassen die Tomatenernte stolz präsentiert. Nett, aber im Vergleich zur Großzucht am Land natürlich bescheiden. Aber es geht ja ohnehin nicht um die Quantität, sondern um das Zucht- und Ernteerlebnis.

Der Saison entsprechend, empfehle ich daher heute, einen leckeren

Tomatensalat mit Basilikumöl und Feta

Zutaten (2 Personen):

5-6 Stück Tomaten
4 Jungzwiebel
100-150 g Feta
1 EL Pinienkerne, falls vorhanden
1/2  Bio-Zitrone
1 EL Fenchelsamen
1 B. Basilikum
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. In einer Pfanne Fenchelsamen rösten und grob mörsern. Anschließend Pinienkerne rösten.
  2. Tomaten halbieren und in mittelgroße Stücke schneiden. Jungzwiebeln in feine Scheiben schneiden.
  3. Basilikum mit 5-8 EL Olivenöl pürieren. Es soll eine flüssige, grüne Masse entstehen. Öl kann man auch einige Tage im Kühlschrank für weitere Salate aufbewahren.
  4. Tomaten mit Jungzwiebeln, Fenchel, Pinienkerne, geriebener Zitronenschale, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Basilikumöl gut vermischen.
  5. Zum Schluss den Feta grob über den Salat bröseln.
  6. Sommergeschmack! Juhee!

Tröstet euch!

Gerade mal lange genug war die Präsenz der Sonne, um wieder zu wissen, wie der Sommer sein könnte. Heute sollte man am besten die Wettervorhersage gar nicht ansehen. Graue Regenwolken den ganzen Tag. Aber tröstet euch, morgen soll es wieder besser werden. Und, wenn es nicht eine staatliche geförderte Kampagne zur Aufrechterhaltung der Stimmung ist und der Wetterbericht nicht manipuliert ist, dann soll es doch tatsächlich am Wochenende wieder Sonne und Badwetter geben.

Dazwischen tröstet euch selber und gönnt euch ein Stück Kuchen, der auch Sommergefühle vermittelt:

Ribiseltarte mit Haselnussschaum

Zutaten:

1 Rolle Mürbteig oder selber gemacht mit 250 g Mehl
3 Eier
80 g Haselnüsse gerieben
6 EL Kristallzucker
Salz
2 Handvoll Ribiseln

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180° vorheizen.
  2. 3 Dotter mit 3 EL Zucker schaumig schlagen.
  3. Teig in eine Auflauf- oder Tarteform geben, mit Gabel einstechen. Backpapier über den Teig legen und mit Bohnen oder Linsen beschweren. Teig ca. 15 Min. leer backen.
  4. Eidottermasse auf den Teig geben und weitere 20 Min. backen.
  5. Eiklar mit einer Prise Salz beginnen zu schlagen und Löffelweise 3 EL Zucker und Haselnüsse dazu geben.
  6. Ribiseln auf der Tarte verteilen und mit Eiklarmasse decken. Bei 150° weitere 15 Min. backen.
Power Lunch Gegrillte Melanzani

The sun is back and I powernap!

Das ganze Schimpfen und Fluchen der letzten Tage scheint genützt zu haben. Endlich ist sie wieder da! Die Sonne! Der ganze Tag fühlt sich dadurch viel besser an und erleichtert mir das Leben. In der Mittagspause ist wieder ein kurzer Power Nap im Park möglich. Wie fein ist denn das bitte? und nachher starte ich wieder mit viel mehr Energie in den Nachmittag und bin auch gut ausgeruht für das Abendvergnügen.

Vorher noch ein leichtes Mittagessen, das den Schlaf nicht stört. Heute in der Früh nach dem Laufen kurz in die Pfanne geworfen, hier mein heutiges, leckeres Nicht-Rezept zum Nachkochen:

Gegrillte Melanzani mit Tahina-Joghurt und Ribiseln

Power Lunch Gegrillte Melanzani

Zutaten (2 Personen):

2 Melanzani
150 g Wildreismischung (Spar)
1 Joghurt
2 EL Tahina
1 Knoblauchzehe
½ Zitrone
Basilikum
1 Handvoll Ribiseln
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

  1. Reis mit doppelter Menge heißem Wasser und Prise Salz aufkochen und dann weitere 30 Minuten köcheln lassen.
  2. Melanzani in 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas einsalzen und in ein Sieb geben, damit sie abtropfen können.
  3. Morgentoilette.
  4. Joghurt und Tahina mit Knoblauchzehe, Zitronensaft, Prise Salz und Pfeffer mit pürieren, damit eine sämige Sauce entsteht. Eventuell ein paar Tropen Olivenöl dazu geben.
  5. Abgetropften Melanzani in heißer mit oder ohne Öl – ganz nach Geschmack und Pfanne – scharf anbraten.
  6. Melanzanischeiben mit Tahina-Joghurt vermischen und mit Reis, Ribiseln und Basilikum servieren.
  7. Schlafen und Entspannen!
Gratiniertes Gemüse mit grüner Tahinasauce

Anton denkt mit und fragt schlau.

Der Anton denkt mit, denn er fragt nach meinem Beitrag zu Thank God, it’s Friday:

Was tun, wenn Focaccia alt ist?

Das nenne ich nachhaltig schlau. Anton hat Recht, Focaccia, da mit Germ gemacht, schmeckt am besten direkt aus dem Backroht. Nach einem Tag kann man es noch gut im Toaster oder im Backrohr grillen, um beispielsweise Crostini zu machen. 2 Tage später schmeckt es dann leider nicht mehr gut. Daher, angeregt durch Anton’s Frage, habe ich mir überlegt, wie man die Überreste noch weiter verwenden kann. Mein Vorschlag für Anton ist:

Gratiniertes Gemüse mit grüner Tahinasauce

Zutaten (2 Personen):

3 Paprika oder kleine Zucchini
3 große Tomaten
100 g Rindsfaschiertes
100 – 200 g alte Focaccia oder Weißbrot
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1-2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Pinienkerne
100 g Schafskäse oder Mozarella
15 schwarze, wenn möglich schrumpelige, Oliven
1/2 B. Petersilie

Sauce:
50 ml Tahina Paste
50 ml Wasser
30 ml Limettensaft
½ B. Petersilie
1 Knoblauchzehen
1 Prisen Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  1. In einer Pfanne ohne Zugabe von Fett Pinienkerne rösten.
  2. Focaccia in Wasser einweichen.
  3. Backrohr auf 160° vorheizen.
  4. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein schneiden. In einer Pfanne mit Öl glasig anrösten und Fleisch und ausgedruckte Focaccia (nach Geschmack) dazu geben und 2 Minuten anbraten. In eine Schüssel geben.
  5. Olivenkern entkernen und fein hacken. Schafskäse mit den Fingern zerbröseln.
  6. Petersilie fein hacken.
  7. Oliven, 2/3 vom Schafskäse, Kreuzkümmel, Pinienkerne und Petersilie unter die Masse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Deckel von Tomate und Paprika abschneiden und Kern bzw. Fruchtfleisch mit Löffel heraus nehmen.
  9. Eine Auflaufform oder Blech einfetten.
  10. Die Zucchinihälften mit der Masse fest füllen und mit restlichem Schafskäse bestreuen.
  11. Im Rohr ca. 35-40 Min. backen, bis das Gemüse weich und der Käse braun ist.
  12. Für die Sauce die Petersilie und Knoblauch fein hacken. Gemeinsam mit restlichen Zutaten mit dem Mixstab pürieren.
  13. Fertiges Gemüse reichlich mit Tahinasauce beträufeln.
Dinkelbrot mit Fenchel und Knoblauch

Stabile Schlechtwetterfront. Verzupf dich!


Ich denke, wir sind uns einig. Es reicht. Genauso wie letztes Jahr ist der Juli ein von Schlechtwetter durchtriebener Monat. Im Juli soll man auf Urlaub gehen, weil es im August garantiert in Österreich wieder schön sein wird. Genau wie letztes Jahr. Kaum fahr ich auf Urlaub, könnte ich auch – rein wettertechnisch – zu Hause bleiben. Am 9. August gibt es sicher 30° –Will jemand mit mir wetten?

Eigentlich sollte es laut Wetterbericht heute schön sein. Um Punkt 10 Uhr – Treffpunkt für unsere Radtour – regnet es. Grau ist es und da will man sowieso gar nicht irgendwo am Rad sein. Den Proviant, den ich für die Radtour vorbereitet habe, müssen wir in der Wohnung essen. Ich habe extra ein Brot frisch gebacken, um uns dicke Brote zu schmieren. Das Brot kann ja nichts dafür und schmeckt trotz Schlechtwetter gut! Außerdem habe es noch sprichwörtlich mit Crema di Lardo ein bisschen aufgefettet.

Dinkelbrot mit Fenchel und Knoblauch

Dinkelbrot mit Fenchel und Knoblauch

Eignet sich auch wunderbar, wenn man rasch Brot braucht und endlos mit verschiedenen Gewürzen variierbar.

Zutaten:

500 g Dinkelmehl
1 P. Germ oder 75 g Sauerteig
1 TL Salz
1 TL Fenchelsamen
1 TL getrocknete Knochblauchscheiben
1-2 EL Sonnenblumenkerne
ca. 300 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  1. Mehl, Salz, Germ, Gewürze und Sonnenblumenkerne verrühren und langsam lauwarmes Wasser dazu geben.
  2. Rühren bis eine kompakte Teigkugel entsteht.
  3. Auf der bemehlten Arbeitsfläche noch kurz weiterkneten.
  4. Mit einem Geschirrtuch zugedeckt in einer Schüssel ca. 1 Stunde rasten lassen und dann in eine Backform geben.
  5. Ofenrohr auf 200° vorheizen.
  6. 15 Min. bei 200° backen lassen dann auf 180° reduzieren und weitere 45 Min backen.
Arista alla Fiorentina

Kulinarische Urlaubsvorbereitung. Komm Sommer, komm!

Wie soll ich es sagen, sehr glücklich schätz ich mich, dass ich immer wieder eingeladen werde, wenn Eva kulinarisch ein Thema bearbeitet. Denn Eva bürgt für spitze Qualität und Gemütlichkeit. Urlaub ist nur eines ihrer Themen. Auch ein Buch kann reichen, damit sich Eva auf kulinarische Spurensuche begibt. Exzellent recherchiert und äußerst lecker umgesetzt. Schmatz! Danke Eva!

Heute war Italien und die bevorstehende Reise nach Venedig im Fokus der Einladung und neben vielen Speisen war das Highlight

ein Schweinebraten nach Florentiner Art (Arista alla Fiorentina).

Arista alla Fiorentina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der herkömmlichen österreichischen Zubereitungsart ist die Kombination von Rosmarin und Fenchelsamen ein wirklicher Hit. Wir haben den Braten kalt gegessen und das war wahnsinnig lecker. Als Beilage passt gut Polenta oder Mangold. Dazu haben wir uns Aperol Spritz gegönnt und dem schlechten Wetter getrotzt.

Nicht selber gekocht, dafür zu viel gegessen…. Hier das Rezept von Eva:

Zutaten (4 Personen):

1 kg magerer Schweinshals oder Karree
5 Zweige Rosmarin
4 Knoblauchzehen
3 Salbeiblätter
1 TL Fenchelsamen
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. 3 Rosmarinzweige und Salbei fein hacken und mit Knoblauch und Fenchelsamen fein mörsern. Salz und Pfeffer dazu mischen.
  2. Mit Spicknadel 4 Löcher in das Fleisch bohren und Gewürzmischung rein stopfen.
  3. Fleisch zu einem Rollbraten schnüren und restlichen Rosmarinzweige unter die Schnur schieben. Wenn möglich, Braten ein paar (bis zu 4) Stunden ruhen lassen, damit sich die Aromen verbreiten können.
  4. Backofen auf 200° vorheizen.
  5. Fleisch mit Olivenöl bestreichen und in einer Pfanne kurz scharf anbraten, damit sich die Poren schließen.
  6. Bei 200°C ca. 45 Min. braten lassen. Dann bei 180° weitere 45 Min. braten.

Bin ich froh, dass es die Karin gibt!


Karin ist unter anderem Köchin und nimmt sich nicht nur Zeit, übers Kochen zu reden, sondern bekocht auch mit großer Leidenschaft ihre Freunde. Erst durch eine dieser Bekochungen bin ich wieder auf den Geschmack von Goldhirse gekommen. Denn vor ewig langer Zeit, Anfang der 90er Jahre, als es die Goldhirse in die österreichische Küche geschafft hat, habe ich einen Kochkurs auf der Volkshochschule dazu besucht. Rückblickend denke ich, dass ich durch den Kurs wohl eine Überdosis bekommen habe. Denn Jahrzehntelang habe ich mich danach geweigert, Hirse zu essen oder zu verkochen.

Karin sei Dank!, hat sie mich bekehrt, mich in die reichhaltige Zubereitung von Hirse wieder eingeführt. Hirse schmeckt nämlich nicht nur gut, sondern kann als Schönheitselixier eingesetzt werden. Es hat einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen, die sich äußerst positiv auf die Schönheit der Haare und Fingernägel auswirkt und für ein gesundes Hautbild sorgt. Kein Wunder also, dass Karin so gut aussieht! Und bei mir sieht man auch schön langsam eine Verbesserung.

Mein Rezeptvorschlag für viele Schönheiten weltweit bzw. für heute, ist daher ein

Hirsesalat mit Minze, gebratenen Champignons und geräucherter Forelle

Zutaten für 2 Personen:

160-200g Hirse
200g Champignons
5 Frühlingszwiebel
1 Gurke
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
getrocknete Minze
Olivenöl

1 Packung geräucherte Forelle

Zubereitung:

  1. Hirse mit 2facher Wassermenge aufkochen, 10 min köcheln lassen und dann mit Deckel ziehen lassen.
  2. Champignons mittelfein in Scheiben schneiden. Salzen, Pfeffern und mit einem Spritzer Öl in der Pfanne scharf herausbraten.
  3. Zwiebel fein schneiden.
  4. Gurke schälen (oder auch nicht – wie man mag), der Länge nach in ca. 0,5 cm Scheiben schneiden und dann in der Quere in feine Stücke schneiden.
  5. Hirse mit Gemüsezutaten vermengen. Öl, Zitronensaft, Minze, Salz und Pfeffer dazu mischen.
  6. Salat mit Forelle oder auch zu Gegrilltem hervorragend geeignet. Oder einfach so, ohne Allem.
  7. Viel Schönheit, wünsche ich! Gute Haut und starke Nägeln!
Mut-zur-Lücke-Quinoa-Salat

Mein Motto: Mut zur Lücke!

Das denk ich mir oft, beim Kochen oder aber auch wenn ich auf Urlaub bin. Denn ich brauche weder die x-te Kirchen oder den x-ten Temple, noch die größte einbeinige Pferdestatue aus Bronze stehend auf dem größten Hügel einer europäischen Stadt sehen. Da beweise ich großzügig Mut zur Lücke. Denn ich weiß, das macht mich nicht glücklicher.

Beim Reden übers Kochen habe ich oft das Gefühl, dass Leute, die selten kochen, sich von der Zutatenmenge und den Zubereitungsschritten abschrecken lassen.

Daher mein Appell an ALLE: beweist auch in der Küche Mut zur Lücke!

Rezepte sind ja lediglich ein Kombinationsvorschlag von Zutaten, die sich endlos kombinieren lassen. Durch Zufall entstehen die besten neuen Kreationen. Findet ihr nicht?
In diesem Sinne ist auch mein heutiger Rezeptvorschlag zu sehen:

Quinoasalat mit gegrilltem Paprika, gerösteten Haselnüssen und Feta

Alle Zutaten, die meiner Meinung nach essenziell sind, werde ich bei diesem Rezept mit einem *) versehen. Den Rest oder andere Zutaten einfach nach Vorrat und Lust kombinieren.

Eines ist jedoch sicher, dass Quinoa nicht weggelassen werden kann.

  • Falls ihr es nicht kennt, eine kurze Info dazu… Quinoa ist ein Quasi-Kohlenhydrat mit einem sehr hohen Gehalt and Eiweiß und Mineralien. Es ist Glutenfrei und lässt sich gut anstelle von Reis verwenden. Außerdem ist es sehr schnell gekocht und weist einen sehr niedrigen Glykämischen Index auf. Es stammt aus Südamerika und dient als Hauptnahrungsmittel. Mittlerweile kann man Quinoa in fast jedem Supermarkt kaufen. Falls ihr es nicht kennt, bitte ausprobieren, denn es ist eine gute Abwechslung zu Reis und Nudeln!

Zutaten für 2 Personen:

150-200g Quinoa (2 Espressotassen)*
2 rote Paprika*
4 Frühlingszwiebel
200g Champignons
1 Bio-Zitrone*
1 Handvoll Haselnüsse*
100g Fetakäse
Öl*, Salz*, Pfeffer*
frisches Basilikum oder Thymian*

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 150°C vorheizen. Haselnüsse auf ein Blech geben und 15 min im Rohr lassen. Abkühlen lassen und dann zwischen den Händen reiben, um sie zu schälen. In ein Plastiksackerl geben und mit Nudelholz oder Ähnlichem grob zerkleinern.*)
  2. Quinoa mit der 2fachen Menge an Wasser zustellen. Mit Deckel zudecken und aufkochen lassen, ca. 10 Minuten weiterköcheln lassen. Vom Herd nehmen und nachquellen lassen. *)
  3. Backrohr auf 200°C mit Grillfunktion weiter aufheizen.*)
  4. Paprika halbieren, entkernen und in einer Auflaufform ins Rohr geben. Ca. 15-20 Minuten grillen. Anschließend in einem Jausensackerl verschließen. Nach 10-15 Minuten lässt sich die Haut schön abschälen. Geschälten Paprika in Streifen schneiden. *)
  5. Champignons fein schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen und mit 1 EL Öl durchmischen. In einer Pfanne scharf, bei großer Hitze, herausbraten.
  6. Zitronenschale abreiben und Saft auspressen.*)
  7. Jungzwiebel fein schneiden.
  8. Quinoa mit Paprika, Champignons, Jungzwiebel, Salz, Pfeffer, Zitronenschale, etwas Zitronensaft und 2 EL Olivenöl vermischen.  Abschmecken. Zum Schluss noch sanft den Feta, das Basilikum und die Haselnüsse untermischen.*)Passt ohne Feta auch gut zu gegrilltem Fleisch. Außerdem röste ich immer gleich eine ganze Packung Haselnüsse, weil sie gut haltbar sind im Kühlschrank.

 Würde mich interessieren, welche Zutaten ihr kombiniert habt?

PS: den Feta habe ich am Bild weggelassen und erst in der Arbeit dann untergemischt.