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Oh-du-mein-lieber-Speck!

Wie die Made im Speck.

Ja, so fühlt es sich an, wenn ich zu meinen Eltern nach Hause komme.

Bevor ich in den Zug steige, rufe ich noch kurz zu Hause an, um nachzufragen, ob der freitägliche Gang in den Bauernmarkt auch tatsächlich stattgefunden hat. Dort werden Speck und Bauernbrot eingekauft. Zu Hause angekommen, gibt es dann als Begrüßung keinen Aperitif, aber dafür eine schöne Speckjause ohne die, der Freitag zu Hause kein Freitag wäre. Eine gute Tradition.

Im Sommer gibt es zur normalen Speckjause aber noch eine Steigerung:

den abgebrannten Blattsalat.

Denn endlich gibt es grünen Salat zu kaufen, der auch wirklich Eigengeschmack hat. Ein Sommerrezept, das einfach ist, aber extrem gut schmeckt!

Zutaten:
1 Häupl grünen Salat
2 Scheiben durchzogenen Speck
1-2 Eier
Salz
1 Prise Zucker
Essig
0,5 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

  1. Eier hart kochen, schälen und klein schneiden
  2. Salat waschen und trocken schleudern.
  3. Speck in kleine Würfeln schneiden und in einer Pfanne knusprig braten
  4. Schnittlauch fein schneiden.
  5. Über den Salat etwas Salz, eine Prise Zucker geben und mit heißem Speck übergießen.
  6. Etwas Essig mit ein paar Tropfen heißem Wasser vermischen, damit etwas angewärmt ist und in den Salat geben.
  7. Durchmischen und falls zu wenig Säure, dann noch Essig und Salz dazu geben.
  8. On Top Schnittlauch und Eier.
  9. Sommersalat, juhee!
Rindsuppe - Retter in der Not!

Mama richtet uns den Magen ein und löscht den Brand.

Die ganze Familie, außer Papa und Mama, sind vom Brand betroffen. Die Queen Mum war ja nur der Anfang. Kulinarisch ging es weiter beim Geburtstagsfest meiner Schwester mit einem eingesurten Spanferkel und einer offenen Bar. Viel Zwickelbier aus der Freistädter Brauerei, unüberschaubare Mengen an Wein und anderen Flüssigkeiten wurden uns angeboten. Zu guter Letzt noch ein Süßspeisenbuffet, von dem ich gerne ein anderes Mal erzählen werde.

Kurz und gut: keiner musste darben.

RindsuppeNun ja, Mama kennt uns ja schon länger und hat mit der richtigen Medizin für den Tag danach vorgesorgt:

Rindsuppe mit Nudeln

  • Suppen an sich, eignen sich ideal für den Tag danach, da der gesteigerte Flüssigkeitsbedarf nach Alkoholkonsum wieder gedeckt wird.
  • Das Salz in der Suppe gibt uns die notwendigen Elektrolyte zurück, die beim Tanzen rausgeschwitzt wurden.
  • Dazu noch ein Glas frisches Leitungswasser und der osmotische Druck in den Zellen ist wieder im Lot!

Zutaten für 4 Personen:

700 g Rindfleisch frisch
4 Karotten
1 Zwiebel
½ Sellerieknolle
1-2 Lorbeerblatt
Salz
8 Pfefferkörner
2 l Wasser

falls vorhanden: frische Petersilie und Schnittlauch

Zubreitung:

  1. Topf mit 2 EL Öl erhitzen
  2. Zwiebel ungeschält (!) in der Mitte teilen und im Topf – mit Schnittfläche nach unten – anbräunen.
  3. Karotten und Sellerie schälen.
  4. Fleisch, Karotten und Sellerie dazu geben. Kurz mitrösten.
  5. Mit Wasser aufgießen und 1 TL Salz, Lorbeerblatt, Petersilie und Pfefferkörner dazu geben.
  6. Aufkochen lassen und dann auf kleiner Stufe ca. 1 Stunde köcheln lassen.
  7. Suppe abgießen und bei Bedarf nachsalzen.
  8. Gemüse, Schnittlauch und Fleisch klein schneiden und mit Suppennudeln servieren.
  9. Danke, Mama!

Ein Sommerfest ohne Sonne. Kein Drama.

Salbei-Ricotta WrapsIch sag es einfach so, bleibe cool und behaupte, dass das Ganze überhaupt kein Drama ist. Denn meine Schwester feiert einen runden Geburtstag und hat Großes vor. Seit einer Woche zeichnet sich aber eine Kaltfront ab und mit allen Wettereventualitäten muss gerechnet werden. Ein Partyzelt wird gekauft, andere ausgeborgt und Heizkanonen positioniert. Und das Mitte Juli, ein Klassiker für ein Sommerfest kurz nach Zeugnisvergabe.

Um die Moral aufrecht zu halten, reden wir uns gut zu und meinen, es könnte schlimmer kommen.

Am Samstagvormittag beginnt der Regen und hört nicht mehr auf. Um 7 sollen die ersten Gäste kommen und wir beginnen, um 6 den Aperitif anzurichten. Kaum zu glauben, aber wie als größtes Geburtstagsgeschenk, kommt um kurz vor 7 nochmals die Sonne durch und alle Fleece- und Regenjacken können wieder ausgezogen werden. Doch noch ein Aperitif mit Sonnenschein!

So kredenze ich allen Gästen eine Queen Mum – ein Aperitif dem Alter meiner Schwester angepasst, meint sie selber.

Mein Beitrag zur Partystimmung also wieder einmal – der essenzielle Aperitif!

Hatten wir am Freitag noch den einfachen Freitagsaperitif, mit dem wir das Wochenende eingeläutet haben, habe ich für meine Schwester natürlich etwas Aufwendigeres geplant. Die Kräuter gedeihen in den Gärten und sollen auch verarbeitet werden, daher empfehle ich als Aperitif für ein Juli-Wochenende:

Kleine Salbei-Ricotta-Wraps

  • Salbei hat neben einer desinfizierenden, auch eine schweißhemmende Wirkung. Daher ein Aperitif für jede Wetterlage.
  • Ricotta ein kleiner Traum in Weiß, der nicht nur eine weiche Süße, sondern auch viel Protein hat.

Zutaten für 3-4 Personen bzw. 20 Stück:

Für die Palatschinken:
80g  Mehl
2 Prisen Salz
250ml Milch
1 Ei
1 EL Salbei
Butter zum Backen

Für die Fülle:
200 g Ricotta
2 EL Salbei
4 Stück eingelegte getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer, Muskat

  1. Mehl, Salz vermischen.
  2. Eigelb und Milch unterrühren, so dass keine Klumpen entstehen.
  3. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben und 30 Minuten kalt stellen.
  4. Tomaten mit Pürierstab oder mit dem Messer klein hacken und mit den restlichen Zutaten für die Fülle vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  5. Eine gute Pfanne erhitzen und mit etwas Butter ausfetten.
  6. Langsam einen Schöpfer Teig in der Pfanne ausschwenken und nach 1 Minute wenden.
  7. Palatschinken auskühlen lassen und anschließend mit Fülle bestreichen.
  8. In Frischhaltefolie einrollen und mind. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen. Anschließend jede Palatschinke in ca. 4 Stücke schneiden.

Tipp für die Palatschinken:
Unbedingt eine Pfanne mit dickem Boden verwenden. Pfanne einmal ordentlich erhitzen. Erst dann die Pfanne vom Herd nehmen und mit Butter ausschwenken.

Rosmarinfocaccia selbstgemacht

Thank God, it’s Friday!

Gestern noch Stress, heute bereits Land in Sicht?

Freitag ist ein Gefühl, das sich wunderbar in der Magengegend anfühlt. Ganz anders, als Sonntagnachmittag. Mehr als 48 Stunden Freiheit liegen vor mir. Was tun, denk ich mir? Es fallen mir mehr Dinge ein, als ich Zeit habe, aber am liebsten beginne ich und das ist auch das Wichtigste:

mit einer würdigen Eröffnung und einen erfolgreichen Start ins Wochenende!

Als größter Fan des Apertifs, verabrede ich mich mit Freunden und bespreche über einem Glas Aperol Spritz oder einer Queen Mum das Wochenende!

Dazu ein paar tolle Oliven und selbstgemachte Focaccia and you made my day!

Meine selbstgemachte Focaccia begeistert immer meien Gäste, Freunde, Familie und Arbeitskollegen. Geht ganz einfach, schmeckt super und beeindruckt!

 Rosmarinfocaccia selbstgemacht

Zutaten für ca. 6 Personen:

600g Mehl glatt oder 550 (gibt es beim DM)
1 P. Trockengerm
1 EL Kristallzucker
1 TL Salz
5 EL Olivenöl
Frischer oder getrockneter Rosmarin

  1. Mehl in einer Schüssel mit Germ, Zucker, Salz und Rosmarin gut vermischen.
  2. Olivenöl und langsam lauwarmes Wasser einrühren bis sich eine kompakte Teigkugel ergibt.
  3. Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz weiterkneten.
  4. Selbstvertrauen dabei! Der Teig ist dann richtig, wenn er nicht mehr auf der Arbeitsfläche kleben bleibt.
  5. Teig kalt stellen und mindestens 1 Stunde gehen.
  6. Teig nochmals kneten, ausrollen und auf ein Backpapier geben. Nochmals 1 Stunde gehen lassen.
  7. Backrohr auf 200 °C Heißluft vorheizen.
  8. Focaccia mit Öl bestreichen und 20 Minuten backen lassen.
  9. Am besten lauwarm mit Oliven essen. Yumm! ggggrrrr
Gebackenes Schokomouse mit Himbeeren für gestresste Herzen

Kein Sommerloch in Sicht. Mann hat Stress.

Kaum zu glauben, aber in meinem Umfeld scheinen gerade viele Menschen in Stress aufzugehen. Sie beklagen das Ausbleiben des guten, wohlbekannten alten Sommerlochs.  Oh Mann, oh arme Frau!

Daher frage ich mich: Ist der Stress nur eine willkommene Ausrede, um Dinge zu vermeiden oder ist er subjektiv tatsächlich wahrgenommene Realität?

Unter uns: Stress ist bei mir schon ein Reizwort und ich kann es schön langsam nicht mehr hören. Wann hört er auf, wann fängt er an?

Daher rate ich allen Gestressten aus Managementsicht: Durchatmen, delegieren, fordern und vertrauen!

Kulinarisch empfehle ich hingegen aber einfach ein großes Stück vom

Gebackenen Schokomouse mit Himbeeren

Gebackenes Schokomouse mit Himbeeren für gestresste Herzen

  •  Denn die Schokolade versorgt euch mit Energie und Glückshormonen.
  • Die Eier bringen viel Eiweiß und Vitamine.
  • Die Walnüsse sind ein echter Hit, den sie nähren euer Gehirn und schützen euer aufgeregtes Herz mit Omega-3-Säuren.
  • Kein Gramm Mehl verstopft eure Poren –  100 % Glutenfrei  – daher auch für Zöliakiegeplagte bestens geeignet.
  • Die Himbeeren wirken noch dazu entkrampfend durch den hohen Magnesiumgehalt.

Mein finaler Tipp daher: entspannt euch in der Küche beim Backen dieses Kuchens und greift dann bitte mal ordentlich zu!

 Zutaten für 8-12 Personen:

250g Dunkle Schokolade (60-70% Kakaoanteil)

160g Butter

160g Braunzucker

2 Packungen Vanillezucker

120g gemahlene Walnüsse

6 Eier

1-2 Handvoll Himbeeren

  1. Im Wasserbad Schokolade mit Butter schmelzen lassen. D.h. kleinen Topf in einen großen Topf stellen, der mit Wasser gefüllt ist.
  2. Backofen auf 180° vorheizen und Tarte- oder Tortenform mit Backpapier auslegen.
  3. Sobald Schokolade geschmolzen ist, Topf vom Wasserbad nehmen und Walnüsse und Zucker einrühren.
  4. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen.
  5. Eigelb in die Schokomasse langsam rühren. Dann nach und nach vorsichtig das Eiweiß unterheben.
  6. Masse in die Form gießen, mit Himbeeren bestreuen und ca. 30 Minuten backen lassen.
  7. Lauwarmen Kuchen am besten mit Joghurthimbeereis genießen. Kühlt selbst die heißesten Gemüter.
  8. Entspannung!

Mehr Eiweiß am Teller. Weniger Speck auf der Hüfte.

Die Hitze lässt uns schwitzen, die Hüllen fallen und macht das Hüftgold besser sichtbar. Daher mein Tipp für das Mittagessen bei Temperaturen über 28°:

Belugalinsen mit gegrillten Gemüse und Zitronendressing

Belugalinsen mit gegrilltem Gemüse

Ich gestehe, ich bin ein Fan von Hülsenfrüchten, denn besonders in Form von Linsen sind sie ein willkommener Eiweißspender für die Mittagspause (und generell), denn sie sind:

Leicht verdaulich, schnell gekocht und gut für die Hüfte.

Aber vor allem schmecken sie wirklich gut!

Beluglinsen sind dabei mein Favorit, da sie keine Einweichzeit benötigen. Einfach ins kalte Wasser und los geht’s.

Wichtig: unbedingt ins kalte Wasser geben und den al-dente-Punkt nicht übersehen! Sobald die Haut springt, schmecken sie nur noch halb so gut.

Pro Person:

5-7 dag Belugalinsen (ca. 1 Espressotasse)

1 kl. Zucchini oder 10 Stück Champignons oder 2 Karotten

1-2 Stangen Sellerie (je nach Geschmack)

1-2 Jungzwiebeln

Fetakäse nach Lust

Olivenöl

Zitronensaft

Salz, Pfeffer

Frische Kräuter, falls vorhanden

  1. Belugalinsen mit ca. 3facher Wassermenge zustellen und einmal aufkochen lassen. Dann ca. 18 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis sie al dente sind.
  2. Zucchini in dünne – bis zu 1 cm –  Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Salzen, pfeffern und einen Schuß Olivenöl.
  3. Bratpfanne aufheizen und Zucchini darin anbraten.
  4. Jungzwiebel und Sellerie in feine Stücke schneiden.
  5. Belugalinsen nach Garzeit mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
  6. Alles Zutaten zusammen mischen und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Lust Fetakäse, Basilikum, Petersilie oder andere frische Kräuter dazu geben.

Die kulinarisch unterschätzten Linsen

  • haben einen sehr hohen Eiweißanteil, ca. 25-30 % in der Trockenmasse.
  • weißen ein überdurchschnittlich hohen Gehalt an Zink auf, das eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt.
  • erreichen circa dieselbe Proteinwertigkeit wie Ei-Eiweiß.

bianca braucht futter!

Zuerst war die Neugier und dann kam die Lust am Essen und Reisen dazu.

Kulinarisch geerdet im Mühlviertel.  Glück oder Bestimmung?  Wer weiß das schon. Auf alle Fälle wuchs ich in einer Familie auf, in der gutes Essen und die Qualität der Lebensmittel immer zentral waren. Gleichzeitig wurde ich quasi mit der Muttermilch zur Unternehmerin erzogen, da meine Eltern eine Holztischlerei hatten. Lange Jahre hatte ich daher zu viel Respekt vor der Selbständigkeit und mich dagegen gewährt, aber Anfang 2015 habe ich nun doch den Schritt gewagt, denn Bianca is(s)t.

Den engen Bezug zur Natur und zur Verarbeitung selbst produzierter Lebensmittel habe ich von meiner Mutter gelernt. Damals, in meiner Kindheit, waren wir größtenteils lebensmittelautark. Obst und Gemüse vom eigenen Feld, Schweine, Hühner und Eier von der Oma und die Milch wurde in der gusseisernen Kanne vom Nachbarn geholt. Alles weitere  haben wir beim Greißler und Bäcker im Ort gekauft.

Kaum zu glauben, aber diese autarke Lebensweise war in den 80-er Jahren am Land noch möglich! Und nein, ich bin auf keinem Bauernhof, sondern in einer Tischlerei aufgewachsen.  

die befüllte Speckkammer

unsere befüllte Speckkammer

London Calling. Mit 15 hatte ich erstmals Aussicht auf mein erstes Einkommen aus der Gastronomie und damit kaufte ich sofort ein Flugticket auf Rechnung, um die Welt endlich zu entdecken. Ich entschied mich für London. Aus einem 3.000-Seelen-Ort stammend war London das wohl Aufregendste in meinem Teenagerleben.  Indisch, chinesisch, englisch, italienisch….  obwohl ich ein nur ein sehr limitiertes Budget hatte, wurde jeden Tag in einem neuen Restaurant gespeist.

Um die Welt reisend kochen. Nach meiner Matura mit abgeschlossenem Lehrabschluss als Köchin, habe ich meine angestrebte Karriere als Kochlehrerin nach einem Semester wieder beendet. Durch mein anschließendes Wirtschaftsstudium bin ich um die ganze Welt gereist. In meiner Diplomarbeit habe ich mich erstmals auch theoretisch mit dem Konzept KULTUR auseinander gesetzt und mir dafür die Philippinen genauer angesehen.

Elfenbeinkünste 2002

Elfenbeinkünste 2002

Meine Neugier, die Lust am Schreiben und eine Reise nach Westafrika haben dazu geführt, mich im Rahmen einer Dissertation mit dem Thema der Armutsreduktion zu beschäftigen. Denn 2002 reiste ich alleine zehn Wochen durch die Elfenbeinküste und Ghana, wo ich bei Familien wohnte, mit den Frauen am Lehmboden kochte und mit den Männern am Tisch aß.

in der Küche: stampfen von Kochbanane und Yams

in der Küche: stampfen von Kochbanane und Yams

Meine Sozialisierung, meine Ausbildungen und mein zunehmend enger und monotoner werdendes Leben in Wien haben 2010 dazu geführt, dass ich mit dem Kochprojekt „Zur Geheimen Schnatterei startete. Seitdem hat sich mein Leben komplett verändert.

Zu Gast in der geheimen Schnatterei. Seit 2010 habe ich in unzähligen privaten Küchen bei Gastgebern für unbekannte und sich nicht wiederholende Runden gekocht. 2012 hatte ich schließlich das Bedürfnis, mein Projekt in Form eines Kochbuches zu dokumentieren. Innerhalb von drei Monaten habe ich im Eigenverlag und mit vollem wirtschaftlichem Risiko das Buch „Zu Gast in der geheimen Schnatterei“ auf den Markt gebracht. Dank Unterstützung von knapp 100 Beteiligten und vielen Fans hat sich das Buch innerhalb von sechs Wochen 1.600 Mal verkauft. Das hat meinem Leben nochmals eine Wende beschert. 

Kochbuch Präsentation mit meiner Familie

Kochbuch Präsentation mit meiner Familie&Freunde

Geheime Schnatterei on Tour. 2013 bin ich mit meinem Kochprojekt auf Weltreise gegangen und habe vor Ort viel gekocht und mich intensiv mit den lokalen Zutaten und der Esskultur auseinander gesetzt. Ein großes Freiheitsgefühl verspürte ich in diesem Jahr, endlich das zu tun, was mir wirklich am Herzen liegt: Kochen, Essen, Reisen, Entdecken und Schreiben!

Marktbesuch bei der Sinnestour

Marktbesuch bei der Sinnestour

Seit Oktober 2013 gibt es nun auch die Wiener Sinnestour, bei der ich gemeinsam mit Elisabeth Buchinger durch zwei Wiener Bezirke und vielen Verkostungsstationen führe und die Teilnehmer/innen lernen, Genuss positiv zu erleben und Lebensmittel professionell zu verkosten.

Im September 2014 ist mein zweites Reise-Kochbuch erschienen und seit Anfang 2015 bin ich als Food Entertainerin & Consultant mit Bianca is(s)t selbständig.

Ich esse, also bin ich.
In diesem Sinne, Mahlzeit! Bianca

Kontakt:
Ich freue mich auf interessante Kommentare und Anfragen unter conctact @ biancaisst.com  

PS: Gib Bianca Futter!  ist ein privater Blog, auf dem ich ausschließlich meiner persönlichen Meinung Ausdruck verleihe. Sollte es Fragen oder Probleme mit einzelnen Inhalten geben, dann schreibt mir eine Email. Da die Bilder in den Beiträgen zu 99 % von mir stammen, dürfen weder Inhalt noch Fotos ungefragt weiterverwendet werden.