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Die Zuckerbäckerin. Saisonstart: Kekse

Puh, mein kulinarisches Wanderjahr ist schon wieder lange her! Denn 2013 habe ich in Hamburg gekocht und dabei auch „die“ Zuckerbäckerin Christine Bergmayer kennengelernt und mich auch von ihren süßen Künsten überzeugen können. In einschlägigen Medien und natürlich auch über die Grenzen von Hamburg hinaus, ist Tine eine süße Größe! Letztes Jahr ist ihr erstes Backkochbuch „Backen!“ erschienen und darüber habe ich mich extrem gefreut, denn Tines Rezepten kann man vertrauen. Leider bin ich dann letztes Jahr gar nicht zum Backen gekommen, aber dieses Jahr zum Saisonstart bin ich ganz vorne mit dabei und habe ein ganz mürbes Rezept für euch aus dem Buch ausprobiert. Advertisements

Notenkonferenz: ab in den Süden!

J. hat mir gerade erzählt, dass inoffiziell bereits heute mit der Notenkonferenz für seine Kinder die Ferien begonnen haben. Wunderbar, oder? Das ist die beste Zeit, wenn es um nichts mehr geht und gleichzeitig von den Ferientagen noch nichts aufgebraucht wird. Genau die richtige Zeit, sich zu entspannen und kulinarisch auf den Sommer und den bevorstehenden Urlaub einzustellen. Wohin soll es denn bei euch diesen Sommer gehen? Unser Reiseziel ist noch ungewiss, aber wo ich schon ganz gerne hinfahren würde, wenn es die Zeit und die Sonne so für uns regeln würde… ja, dann wären wir wohl bald in der Toskana. Und gleich zwei neu erschienene Reisekochbücher machen bereits zu Hause die Sehnsucht größer, Richtung Süden zu düsen und die ohnehin hungrigen Zähne nach italienischem Essen noch länger. Aber seht und kostet selber: Toskanische Küche – 80 traditionelle und moderne Rezepte von Gerstenberg. 

Der Einkehrschwung

Am Wochenende waren A. und ich Skifahren, aber der Wind hat geblasen und gewütet und dabei gefühlt fast das Dach über unseren Köpfen weg geweht. Ja und der Sturm war leider auch Schuld daran , dass unsere Einkehrschwünge äußerst spärlich ausgefallen sind. Stimmt natürlich, in die Hütte kann man auch so gehen, aber schmecken tut das Essen erst so richtig, wenn man ein paar Stunden durchgefahren ist. Aber Skifahren hin oder her, meinen Speiseplan für diesen Kurzurlaub hatte ich mir bereits beim Packen überlegt, denn die Hütten-Klassiker dürfen beim Einkehrschwung nicht fehlen. Aber auch zugegeben, erst bei der Produktion meines zweiten Kochbuches ist mir aufgefallen, dass ich noch nie, aber wirklich noch nie…

Ein Leben ohne Schokolade ist möglich.

Aber macht keinen Sinn. Das weiß ich schon lange, aber seitdem ich A. kenne, ist mein Schokoladekonsum trotzdem deutlich gestiegen. A. isst Schokolade vorm Laufen, bringt sie mir ans Bett, um mich zum Aufstehen zu motivieren oder schmollt, weil ich nach dem Frühstück noch nicht bereit für eine gemeinsam verzerrte Praline bin. A. ist ein Schokoladen-Sonnenschein! Schokolade alleine macht zwar noch kein sonniges Gemüt, aber kann dennoch positive Stimmungen verstärken. Schokolade kann auch süchtig machen und im Kochkurs mit Josef Haslinger, dem Chefpatissier vom Meinl am Graben, haben wir Schokoladen-Teufelswerk mit Suchtpotenzial hergestellt. Achtung: Bis jetzt hat noch niemand zum Essen dabei aufhören können! Zum Selberessen oder bei Selbstschutz zum Weiterverschenken, hier ein sensationell gutes, aber einfaches Pralinenrezept. 

Führe mich nicht in Versuchung!

„Warum ich denn bitte so lange in Oberösterreich bin? Und wie ich es so lange am Land aushalte? Und wie bitte, du bist noch immer zu Hause?“ werde ich von vielen Seiten gefragt. Geplant ungeplant ist mein derzeitiger Aufenthaltsort – Tragwein. Ich arbeite konzentriert am meinem neuen Kochbuch „Geheime Schnatterei auf Reisen„, schwelge dabei in Erinnerungen und kann kaum glauben, dass ich wirklich ein Jahr so viel unterwegs war und gekocht, gegessen und nette Menschen kennengelernt habe. Ja, das Schwelgen und Schreiben braucht Zeit und mein Aufenthalt in Tragwein ist im wesentlichen von meinem Arbeitsfortschritt abhängig. Denn hier gibt es die notwendige Ruhe und Ribisel! 😉  „Führ mich nicht in Versuchung!“ habe ich zu meiner Mama gesagt, als sie  über  die Verwendung der geernteten Ribisel sinniert hat: Ribiselmarmelade oder Ribiselkuchen? Marmelade kein Risiko für mich, aber der Kuchen…  

Lassen Sie Ihre Osterpinzen niemals fremdbeaufsichtigt!

Schon letztes Wochenende beim Besuch meiner Schwester in Graz habe ich mich zu den Osterpinzen hingezogen gefühlt. Goldig gebacken und süßlicher Briocheduft imaginiert, haben sie mich am Bauernmarkt angelacht. Schlussendlich habe ich mir aber keine Pinze gekauft, sondern beschlossen, sie bei meinen Eltern selber zu backen. Über Stunden habe ich den Teig betreut und dann den fatalen Fehler gemacht und die Backaufsicht meiner Mama übertragen. Warum und was dann passiert ist, ist eine andere Geschichte…

Frühstück mit Surdham Göb

Vegan in allen Bäuchen! würde man meinen, wenn man sich das Angebot an Kochbuch-Neuerscheinungen auf der Frankfurter Buchmesse ansieht.  Aber nein, ich bin nicht vegan. Trotzdem interessiert mich am veganen Kochen, wie man gewöhnte Lebensmittel substituiert und teilweise sehr erfinderisch, neue Gericht kreiert. Nicht alle veganen Kochbücher finde ich wirklich ansprechend bzw. inhaltlich konsistent, aber auf der Frankfurter Buchmesse habe ich Surdham Göb, den veganen, deutschen Kochbuchliebling, beim Kochen beobachtet und anschließend bei einem Gespräch inkl. Wordrap noch näher kennengelernt.