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Der Einkehrschwung

Am Wochenende waren A. und ich Skifahren, aber der Wind hat geblasen und gewütet und dabei gefühlt fast das Dach über unseren Köpfen weg geweht. Ja und der Sturm war leider auch Schuld daran , dass unsere Einkehrschwünge äußerst spärlich ausgefallen sind. Stimmt natürlich, in die Hütte kann man auch so gehen, aber schmecken tut das Essen erst so richtig, wenn man ein paar Stunden durchgefahren ist. Aber Skifahren hin oder her, meinen Speiseplan für diesen Kurzurlaub hatte ich mir bereits beim Packen überlegt, denn die Hütten-Klassiker dürfen beim Einkehrschwung nicht fehlen. Aber auch zugegeben, erst bei der Produktion meines zweiten Kochbuches ist mir aufgefallen, dass ich noch nie, aber wirklich noch nie… Werbeanzeigen

Ein Leben ohne Schokolade ist möglich.

Aber macht keinen Sinn. Das weiß ich schon lange, aber seitdem ich A. kenne, ist mein Schokoladekonsum trotzdem deutlich gestiegen. A. isst Schokolade vorm Laufen, bringt sie mir ans Bett, um mich zum Aufstehen zu motivieren oder schmollt, weil ich nach dem Frühstück noch nicht bereit für eine gemeinsam verzerrte Praline bin. A. ist ein Schokoladen-Sonnenschein! Schokolade alleine macht zwar noch kein sonniges Gemüt, aber kann dennoch positive Stimmungen verstärken. Schokolade kann auch süchtig machen und im Kochkurs mit Josef Haslinger, dem Chefpatissier vom Meinl am Graben, haben wir Schokoladen-Teufelswerk mit Suchtpotenzial hergestellt. Achtung: Bis jetzt hat noch niemand zum Essen dabei aufhören können! Zum Selberessen oder bei Selbstschutz zum Weiterverschenken, hier ein sensationell gutes, aber einfaches Pralinenrezept. 

Führe mich nicht in Versuchung!

„Warum ich denn bitte so lange in Oberösterreich bin? Und wie ich es so lange am Land aushalte? Und wie bitte, du bist noch immer zu Hause?“ werde ich von vielen Seiten gefragt. Geplant ungeplant ist mein derzeitiger Aufenthaltsort – Tragwein. Ich arbeite konzentriert am meinem neuen Kochbuch „Geheime Schnatterei auf Reisen„, schwelge dabei in Erinnerungen und kann kaum glauben, dass ich wirklich ein Jahr so viel unterwegs war und gekocht, gegessen und nette Menschen kennengelernt habe. Ja, das Schwelgen und Schreiben braucht Zeit und mein Aufenthalt in Tragwein ist im wesentlichen von meinem Arbeitsfortschritt abhängig. Denn hier gibt es die notwendige Ruhe und Ribisel! 😉  „Führ mich nicht in Versuchung!“ habe ich zu meiner Mama gesagt, als sie  über  die Verwendung der geernteten Ribisel sinniert hat: Ribiselmarmelade oder Ribiselkuchen? Marmelade kein Risiko für mich, aber der Kuchen…  

Lassen Sie Ihre Osterpinzen niemals fremdbeaufsichtigt!

Schon letztes Wochenende beim Besuch meiner Schwester in Graz habe ich mich zu den Osterpinzen hingezogen gefühlt. Goldig gebacken und süßlicher Briocheduft imaginiert, haben sie mich am Bauernmarkt angelacht. Schlussendlich habe ich mir aber keine Pinze gekauft, sondern beschlossen, sie bei meinen Eltern selber zu backen. Über Stunden habe ich den Teig betreut und dann den fatalen Fehler gemacht und die Backaufsicht meiner Mama übertragen. Warum und was dann passiert ist, ist eine andere Geschichte…

Frühstück mit Surdham Göb

Vegan in allen Bäuchen! würde man meinen, wenn man sich das Angebot an Kochbuch-Neuerscheinungen auf der Frankfurter Buchmesse ansieht.  Aber nein, ich bin nicht vegan. Trotzdem interessiert mich am veganen Kochen, wie man gewöhnte Lebensmittel substituiert und teilweise sehr erfinderisch, neue Gericht kreiert. Nicht alle veganen Kochbücher finde ich wirklich ansprechend bzw. inhaltlich konsistent, aber auf der Frankfurter Buchmesse habe ich Surdham Göb, den veganen, deutschen Kochbuchliebling, beim Kochen beobachtet und anschließend bei einem Gespräch inkl. Wordrap noch näher kennengelernt. 

Billy ist bei mir eingezogen.

Letztes Wochenende ist Billy bei mir eingezogen und hat mich eine Woche in Chaos leben lassen. Lange habe ich für diese Entscheidung gebraucht, noch länger, sie auch tatsächlich umzusetzen, aber im neuen Jahr war es nun endlich soweit. Ich habe ihn mit dem Auto abgeholt und in die Wohnung geschleppt. Grundsatzentscheidungen musste ich jetzt treffen, denn Billy ist zu dünn und hat nicht Platz für Mappen oder Ähnliches, daher war das Chaos in allen Räumen zu finden.