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O du lieber August!

August ist Paprikazeit und überall gibt es gerade herrlich reife rote Paprika zu kaufen! Ich selber bin gerade beim Verbrauchen der Gemüse-Überreste von der Produktion für das neue Kochbuch, das netterweise mit Gemüse von Adamah Bio-Bauernhof gesponsert wurde. Die fast leeren Gemüsekisten mischen sich in meinem Wohnzimmer mit Requisiten, Weinflaschen, Büchern und vieles mehr. Der Rauchfangkehrer war gerade vorher bei mir und völlig überrascht meinte er bei diesem Anblick dieses Sammelsuriums zu mir „Was ist DA los? (Pause. Umblick.) Ziehen Sie aus?“  😉  „Nein, ich bin nur im Kochbuch-Endstress“, habe ich dann zu ihm gemeint, was er aber – glaub ich – nicht wirklich verstanden hat. Um euch den Anblick meiner Wohnung zu ersparen. Hier ein kleiner Rückblick auf die Kochaction 2012 für das erste Kochbuch „Zu Gast in der geheimen Schnatterei“ bei Karin, wo es einen herrlichen Quinoa-Salat mit gegrillten Paprika gab. Viel Genuss! 

Reisen im Topf! Auf nach Peru.

Endlich ist es da! Weil bis Peru habe ich es bisher dann leider doch (noch) nicht geschafft, obwohl schon Kontakte gelegt waren und Kochevents geplant wurden. Aus Brasilien bin ich bei meiner letzten Reise einfach nicht weg gekommen. Nun ja, jetzt reise ich mit dem Kochbuch „Ceviche“ von Martin Morales vorerst mal durch die viel gepriesene peruanische Küche und habe auch schon ein Rezept daraus gekocht und gleich auch wieder verändert. 

Ceviche als Gerichtsbericht

Als ich noch in Brasilien war, hat mich Nina Kaltenbrunner kontaktiert, ob ich nicht ein Gerichtsbericht für den Falter schreiben möchte. Daher hat sie mich sofort nach meiner Rückkehr aus Rio de Janeiro in meiner Wohnung besucht. Inspiriert von meinen Reisen und meinem Besuch in der Ceviche-Bar von Dagoberto Torres in Sao Paulo, habe ich mir ein Rezept für ein Saibling Ceviche ausgedacht, da Ceviche einfach extrem lässig und simpel ist. Ehrlich und frisch!

Friulanische Käsekrainer

Alle zwei Jahre machen Roland und ich uns ja gemeinsam nach Venedig auf, um auch für unsere kulturelle Bildung etwas zu tun. Wir bedanken uns bei Venedig immer wieder, dass es uns einen guten Grund gibt, alle zwei Jahre wieder zu kommen und eine Möglichkeit, die Zeit zwischen dem Essen und dem Aperitif mit Kunst zu füllen. Zu unserer 10jährigen Jubiläumsfahrt meinte es dieses Jahr Italien besonders gut mit uns und organisierte genau an unserem Venedig-Wochenende ein kulinarisches Festival in Udine. Und weil Udine ja am Weg liegt…

Urlaub ist vorbei und die kulinarischen Souvenirs sind verkocht!

Am Freitag war die geheime Schnatterbar (www.geheimeschnatterei.at) bei He brands (www.he-brands.com) in Wien zu Gast. Vielen Dank für die gute Organisation und tolle Unterstützung an das ganze Schnatterei-Team: Herwig, Janina, Karin und Manfred! Das Essen und die Getränke waren noch beeinflusst von meinem Urlaub auf Sardinien und Korsika. Von Sardinien habe ich tatsächlich drei Kilo Fregola mitgeschleppt und von Korsika gedanklich den Rosé und die Feigen. Zwischendurch gab es auch noch eine griechische Hauptspeise, die mir von einer Freundin bei ihrer Urlaubserzählung euphorisch ans Herz gelegt wurde. Und die Nachspeise…  aber ich beginne doch lieber mal von vorne…

Thank you, Mr. Whittingstall! You made my day!

Warum kauft man sich eigentlich Kochbücher, wenn selbst eines geschrieben hat und Unzählige zu Hause stehen hat? Ich persönlich finde ja, dass man nicht genug davon haben kann. 😉 Denn obwohl ich von meinen eigenen Kochkünsten sehr begeistert bin und viel, gerne und abwechslungsreich koche, ist Inspiration von außen immer wieder gut. Wenn Essen glücklich macht, so wie es mich macht, dann kann auch ein Kochbuch glücklich machen. Daher vielen Dank an Mr. Whittingstall für seine heutige Inspiration für mein Mittagessen! You definitely made my day!

Kochen mit Köchen. Ein Annäherungsversuch.

Beim Kochkurs im Vlet (www.vlet.de) wird zum Glas Schampus von Lars, dem Souschef, ein Kostlöffel gereicht. Der Schampus mit dem Ziel, die Herren und Damen locker zu machen und der Löffel, um sich hemmungslos durch die Küche kosten zu können. Denn nicht in einer separaten Lehr-, sondern in der Restaurantküche wird der Kochkurs im Vlet abgehalten. Parallel zum normalen Restaurantgeschäft tummeln sich also 12 Teilnehmerinnen mit den beiden „Lehr“-Köchen in der Küche, um ein 3gängiges Menü unter Anleitung zuzubereiten. Dabei steht folgendes Menü am Programm:

Kochweh bei Land unter.

Gestern, hier: Land unter bzw. kein Land in Sicht. Regen, Regen, Regen und nochmals Regen. An diesem Ostersonntag hat es laut Messungen in Lissabon mehr geregnet, als im ganzen Jänner des Vorjahres. Der Tejo hat allerhand Müll an Land gespült und ist auch heute noch bedrohlich hoch gefüllt. Bei der Fahrt durch den Alentejo haben wir aber gesehen, was der Regen bereits bewirkt hat: alles ist wirklich sagenhaft grün und der Frühling allgegenwärtig. Seht selber! Der Frühling steht quasi vor der Tür! Durchhalten im Schneegestöber! Aber wie verbringt man so einen Regensonntag als Sprachschülerin?