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Toter Mann in der Bucht von Santa Maria Navarrese

Nach all dem Gestein und den Bergen, freuten wir uns schon sehr aufs Meer, um unsere Pferde in den Stall zu bringen und die Radfahrhosen gegen Bikinis einzutauschen. Auch die Kühltasche wurde deaktiviert und der Kühlschrank im Zimmer gut gefüllt. Jawohl, wir sind nach Santa Maria Navarrese gekommen, um zu bleiben!

Wie schon im letzten Beitrag beschrieben, war die Anreise von Oliena nach Santa Maria Navarrese pittoresk, lange und anstrengend. Die einzigen Radfahrer mit Packtaschen, die uns auf dieser Strecke begegneten, sind vor Freude und Winken fast vom Rad gefallen. Hier noch Fotos von unterwegs, bevor wir uns dem Strandleben zuwenden. 😉

ein Blick auf die zurückgelegte Strecke

ein Blick auf die zurückgelegte Strecke

Pause kurz vor dem Gipfel

Pause kurz vor dem Gipfel

Und dann, nach all dem Schwitzen taucht plötzlich das Meer in Sichtweite auf. Unter uns liegt Santa Maria Navarrese und wir jauchzen und freuen uns, bei der Vorstellung auf ein paar Tage faulem Herumliegen. Schaut diese Perspektive nicht verlockend schön aus? Die Felsen im Meer?

und dann ist es plötzlich greifnah... das Meer!

und dann ist es plötzlich greifnah… das Meer!

Im schnuckeligen Hotel Nicoletta bekommen wir ein Up-Grade mit großer Terrasse, die wir in den nächsten Tagen bestens ausnützen. Vom aktiven Radurlaub schalten wir prompt auf passives Strandliegen um. Die ultimative Passivität ist für mich das Treiben in der Position als toter Mann in der stillen Bucht von Santa Maria Navarrese. HeRRlich!

ab 9 Uhr morgens am Strand von Santa Maria Navarrese

ab 9 Uhr morgens am Strand von Santa Maria Navarrese

Bei der Radreise konnte ich ja nicht kochen und daher mussten wir unseren Kohlenhydrat-Appetit immer extern stillen. Aber am Meer angekommen, wurden sofort Salatschüssel, Teller und Gläser eingekauft und ich habe täglich folgenden Salat mit Suchtpotenzial in verschiedenen Variationen zubereitet.

Nektarinen-Tomaten-Salat

Nektarinen-Tomaten-Salat

Nektarinen-Tomaten-Salat mit Frischkäse und Pesto

Die Nektarinen haben uns auch während der ganzen Radreise als Proviant begleitet, da sie transportfähig sind und die Eigenschaft besitzen, wirklich zu allem – egal ob Wurst oder Käse – gut zu schmecken.

Zutaten für 2 Personen

2-3 Nektarinen
4 Tomaten
(eventl. 1 kleine rote Zwiebel)
Basilikumblätter
Schaffrischkäse, Mozzarella oder Feta
Olivenöl
Basilikumpesto
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Nektarinen und Tomaten waschen und pro Hälfte in 6-8 Stücke schneiden.
  2. Basilikumblätter grob zerreißen und mit 1-2 EL Olivenöl, 2 EL Basilikumpesto, Salz und Pfeffer mit den Nektarinen- und Tomatenstücken vermischen.
  3. Salat mit Frischkäse nach Wahl servieren.
  4. Der Salat schmeckt auch hervorragend als Beilage zu gegrilltem Hühnerfleisch bzw. Grillhuhn.

Buon Appetito! 

Ja, aber alles hat eine Ende und so auch das faule Strandliegen. Nach vier entspannten Nächten und einigen ausgelesenen Büchern, holten wir unsere Pferde wieder aus dem Keller, um in Abatax in den Bauch der Fähre zu fahren. Ein toller Radurlaub war es wieder! Danke Laschi für die Navigations- und Organisationskünste! 🙂 Weil ich war ja nur das „Radschaf“, das Laschi Windschatten gegeben hat und ihren Anweisungen gefolgt ist. 😉

ab in die Fähre mit dem Rad in Abatax

ab in die Fähre mit dem Rad in Abatax

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