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Urlaub ist vorbei und die kulinarischen Souvenirs sind verkocht!

Am Freitag war die geheime Schnatterbar (www.geheimeschnatterei.at) bei He brands (www.he-brands.com) in Wien zu Gast. Vielen Dank für die gute Organisation und tolle Unterstützung an das ganze Schnatterei-Team: Herwig, Janina, Karin und Manfred! Das Essen und die Getränke waren noch beeinflusst von meinem Urlaub auf Sardinien und Korsika. Von Sardinien habe ich tatsächlich drei Kilo Fregola mitgeschleppt und von Korsika gedanklich den Rosé und die Feigen. Zwischendurch gab es auch noch eine griechische Hauptspeise, die mir von einer Freundin bei ihrer Urlaubserzählung euphorisch ans Herz gelegt wurde. Und die Nachspeise…  aber ich beginne doch lieber mal von vorne…

bevor die Gäste kommen

bevor die Gäste kommen

Als Aperitif gab es dieses Mal einen Melanzani-Tomaten-Püree aus dem Kochbuch „Tomate“ (Collection Rolf Heyne), das mich selber überraschte, da es geschmackvoller war, als ich von den Zutaten erwartet hätte. Das Püree soll ein paar Tage ziehen und kann daher vorab gut vorbereitet werden. Sicherlich auch herrlich zu gegrilltem Fleisch und Gemüse. Spontan habe ich mich beim Einkaufen noch für einen arabischen Kürbis-Karotten-Feta-Dip entschieden, der durch die Zitrone sehr frisch schmeckte.

... und schon beim Aperitif

… und schon beim Aperitif

Eine Falle für alle hungrigen Gäste war die Focaccia, die ich am Vormittag frisch gebacken habe. Eine Rosmarin-, eine Oliven-Rosmarin- und eine Weintrauben-Focaccia gab es dieses Mal. Gemeinsam mit Olivenöl und Gewürzsalzen von Curry Me Home (www.currymehome.at) wurden drei Kilo Mehl auch wirklich aufgegessen. Respekt! 😉 Apropos, bei Curry Me Home liegt jetzt auch mein Kochbuch auf und die passenden Gewürze für die Rezepte sind lagernd.

Rosmarin- und Olivenfocaccia

Rosmarin- und Olivenfocaccia

Die erste Vorspeise musste eine Feige mit in Honig-Dressing mariniertem Mozzarella sein. Leider habe ich den Pfeffer zu Hause vergessen, der gut dazu passen würde. Danach kam Fregola – oder auch Giant-Couscous genannt – mit gegrilltem Gemüse und Schafkäse. Beim Einkaufen der Oliven bei meinem Stand am Hannovermarkt habe ich dann tatsächlich Fregola auch im Regal entdeckt. Umsonst geschleppt, dafür aber auf Sardinien viel gefreut über die Beute!

Fregola-Salat mit gegerilltem Gemüse

Fregola-Salat mit gegerilltem Gemüse

Als Hauptspeise gab es Rindfleisch-Stifado mit Reis und für die Vegetarier anstelle von Rindfleisch mit Kürbis. Herrlich war dieses 6stündige Schmorrgericht, bei dem kein einziges Mal im Topf gerührt wird. Sondern die Zutaten werden in Schichten im Topf gestapelt werden und bleiben unangetastet, bis sie gegessen wird. Ein Rezept für Faule, Nicht-Köche, Gestresste und Schmorrtopfliebhaber!

Feigen am Weg in das Rexglas

Feigen am Weg in das Rexglas

Die Nachspeise macht meinen Gästen oft zu schaffen, obwohl – und das weiß ich aus meinem Sensorik-Kurs bei Elisabeth Buchinger – auch wenn eine Sättigung im Sauren erreicht wurde, noch immer Raum für Süßes ist. Dem war natürlich auch so und das Feigen-Maroni-Tiramisu mit Haselnusskrokant war ein „Burner“, wenn ich das mal so sagen darf. Grüne, türkische Feigen habe ich dafür bereits eine Woche vorher im Ganzen eingekocht und sie waren am Freitag herrlich durchzogen und weich. Die Haselnüsse wurden im Backofen geröstet, dann karamellisiert und erkaltet grob gerieben.

Haselnüsse karamelisiert

Haselnüsse karamelisiert

Und weil ich wirklich ein Fregola-Giant-Couscous-Fan bin, hier ein einfaches Salatrezept. Wer wissen will, wo man Giant-Couscous am Hannovermarkt kaufen kann, soll mir schreiben oder auf unserer Wiener Sinnestour (http://www.sensorikum.at/index.php/sensorik/wiener-sinnestour/) am 5. Und 12. Oktober 2013 teilnehmen.

Sardische Fregola und Giant-Coucous

Sardische Fregola und Giant-Coucous

Zutaten für 2 Personen

150-200 g Fregola
Grillgemüse nach Wahl: 1 Melanzani, 1 Zucchini, 1 Paprika oder Karotten, Fenchel etc.
1 Handvoll schwarze Oliven mit oder ohne Kern
1 Bio-Zitrone 2 Knoblauchzehen Basilikum
100 g Schafskäse
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Fregola laut Packungsanleitung im kochenden Salzwasser ca. 7 Minuten kochen und nach der Kochzeit mit kaltem Wasser durchspülen.
  2. Gewaschenes Gemüse in ca. 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen und fein hacken. Knoblauch, 2 EL Olivenöl, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer über das geschnittene Gemüse geben und gut durchmischen.
  3. Eine Pfanne (oder am Grill) erhitzen und das Gemüse braun braten. Auf einem Teller auskühlen lassen und erkaltet in sehr kleine Stücke schneiden.
  4. Oliven entkernen und auch in grobe Stücke schneiden.
  5. Fregola mit Gemüse, abgeriebener Zitronenschale, Zitronensaft, etwas Olivenöl, Oliven, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gut durchmischen.
  6. Salat mit Schafskäse und Basilikum servieren.
  7. Ein bisschen Rosé schmeckt auch herrlich dazu.

Danke auch an die Gäste für den gelungenen Abend!

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5 Kommentare

  1. Giant-Couscous ist ja ein sehr hübscher Name
    Falls ich mal ein Band gründe, dann kommt der Name in die engere Auswahl 😉

  2. Karin Kiendler sagt

    es war herrlich! danke dir und auch den gastgebern. äußerst interessante gäste und ein unglaublich tolles essen…

  3. Sonja Dürnberger sagt

    … wie ich es bereue, nicht dabeigewesen zu sein!!! Sitze sabbernd vor meinem Computer und stelle mir all diese Leckereien vor:-)

  4. Claus Fuchs sagt

    Das Feigen Maroni Tiramisu klingt extrem verführerisch… Kann ich irgendwie an das Rezept kommen (besonders lieb schau)

    • not yet 😉 ich habe es abgeändert am samstag wieder serviert und es war dieses mal noch besser… aber ich habe kein foto gemacht. dauert noch ein bisschen. feigen einzukochen für den weinter mit 3:1 schadet keinesfalls… lg bianca

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