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Urlaub ist vorbei und die kulinarischen Souvenirs sind verkocht!

Am Freitag war die geheime Schnatterbar (www.geheimeschnatterei.at) bei He brands (www.he-brands.com) in Wien zu Gast. Vielen Dank für die gute Organisation und tolle Unterstützung an das ganze Schnatterei-Team: Herwig, Janina, Karin und Manfred! Das Essen und die Getränke waren noch beeinflusst von meinem Urlaub auf Sardinien und Korsika. Von Sardinien habe ich tatsächlich drei Kilo Fregola mitgeschleppt und von Korsika gedanklich den Rosé und die Feigen. Zwischendurch gab es auch noch eine griechische Hauptspeise, die mir von einer Freundin bei ihrer Urlaubserzählung euphorisch ans Herz gelegt wurde. Und die Nachspeise…  aber ich beginne doch lieber mal von vorne… Advertisements

Lisbon Calling.

Ich halte gerade mein Gesicht im Noobai Café (Miradouro do Adamastor – Sta. Catarina) in Lissabon in die Sonne, schaue den Segelbooten am Tejo zu, schlürfe einen Abatanado (= Verlängerter) und höre Bossa Nova im Hintergrund. Geht’s besser? Natürlich, eine Hängematte wäre noch fein, aber momentan bin ich schon äußerst zufrieden mit der Situation. Heute in der Früh hat mich schon die Sonne geweckt, um entlang am Tejo wie zig-Tausend Marathonläufer zu laufen. Mein Ziel, die Rückkehr ins Lisbon Calling Hostel, um meinen Polvo-Salat (= Pulpo) essen zu können. 

Quinoa-Grenadiermarsch

Anton kritisiert Thank God, it’s Friday! #4

Diese Woche meinte Anton zu mir, dass er keine Leute mag, die nur fürs Wochenende leben. Daher findet er auch den Titel meiner wöchentlichen Kolumne nicht gut. Natürlich fühle ich mich von dieser Kritik gar nicht angesprochen, denn Freizeittechnisch kann ich mir auch während der Woche nichts vorwerfen. Im Gegenteil, ich stimme Anton inhaltlich zu, finde aber trotzdem, dass der Freitag ein besonderer Tag ist! Mein Bauch sagt mir das gleich in der Früh… der freut sich überhaupt schon sehr auf die französische Käseverkostung bei Anna und Tibot am Freitagabend. Am Samstag wird wieder am Hannovermarkt Gemüse und Fleisch eingekauft. Erster Fototag für das Kochbuch steht bevor. Daher ist das Gemüsekisterl schon ziemlich leer geräumt, aber das macht kreativ und daher meine Interpretation des freitäglichen Grenadiermarsches: Quinoa mit gegrillten Paprika, Mais und Parmesan. Zutaten (2 Personen): 200 g Quinoa 50 g Parmesan ganz 4 Paprika 1-2 Maiskolben 3 Frühlingszwiebel 1 Bio-Zitrone 3 EL Koriander Olivenöl Salz, Pfeffer Zubereitung: Backofen auf 200° vorheizen. Paprika entkernen und halbieren. Maiskolben von den Blättern und Fäden befreien. Beides etwas salzen und …

Pack die Badehose ein!

Das habe ich bisher verheimlicht: meine Nichte ist nicht weniger Essensfokussiert als ich. Eine Ähnlichkeit, die insbesondere meiner Familie auffällt, in der es im Kindesalter auch Kostverächterinnen (= Johanna’s Mama) gegeben hat. Daher die erste Frage in der Früh an mich: „Und was essen wir im Bad?“

Sommer im Mund! Oh, du rote Sommerwucht…

Egal, ich reg mich nicht mehr auf und verlier über das Wetter kein Wort mehr. Es langweilt ja auch. Positiv wie ich bin, glaube ich ja ohnehin daran, dass es bald längere Zeit so richtig heiß werden wird. Und viel wichtiger als Badewetter ist ohnehin die tolle Auswahl an heimischen Gemüse und Obst im Sommer für mich. Insbesondere die Geschmackszunahme bei den Tomaten ist ein wahrer Hit! Jeder weiß um die geschmackliche Erbärmlichkeit von Tomaten in Winter Bescheid und kein anderes Gemüse fällt mir ad hoc ein, das sich geschmacklich in dem Ausmaß steigert. Wäre ich zu Hause bei meiner Familie, dann würde ich die Tomaten vom Garten essen. Denn seit ein paar Jahren scheint die Tomatenzucht eine Männerdomäne zu sein. Mein Schwager ist dabei keine Ausnahme. Er sammelt bereits im Winter die leeren Joghurtbecher, um im Frühling die ganze Familie mit zarten Tomatenpflänzchen verschiedenster Art rechtzeitig zu versorgen. Rot, orange, schwarz, rund, oval, klein, groß… alle Stücke spielt meines Schwagers‘ Aufzucht. Auch in Wien wird mir in diversen Gärten und auf Terrassen die Tomatenernte …

Power Lunch Gegrillte Melanzani

The sun is back and I powernap!

Das ganze Schimpfen und Fluchen der letzten Tage scheint genützt zu haben. Endlich ist sie wieder da! Die Sonne! Der ganze Tag fühlt sich dadurch viel besser an und erleichtert mir das Leben. In der Mittagspause ist wieder ein kurzer Power Nap im Park möglich. Wie fein ist denn das bitte? und nachher starte ich wieder mit viel mehr Energie in den Nachmittag und bin auch gut ausgeruht für das Abendvergnügen. Vorher noch ein leichtes Mittagessen, das den Schlaf nicht stört. Heute in der Früh nach dem Laufen kurz in die Pfanne geworfen, hier mein heutiges, leckeres Nicht-Rezept zum Nachkochen: Gegrillte Melanzani mit Tahina-Joghurt und Ribiseln Zutaten (2 Personen): 2 Melanzani 150 g Wildreismischung (Spar) 1 Joghurt 2 EL Tahina 1 Knoblauchzehe ½ Zitrone Basilikum 1 Handvoll Ribiseln Salz, Pfeffer Olivenöl Zubereitung: Reis mit doppelter Menge heißem Wasser und Prise Salz aufkochen und dann weitere 30 Minuten köcheln lassen. Melanzani in 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas einsalzen und in ein Sieb geben, damit sie abtropfen können. Morgentoilette. Joghurt und Tahina mit Knoblauchzehe, Zitronensaft, Prise Salz und Pfeffer …