Käse aus den Händen einer Ringerin.
Habt ihr schon mal die Hände einer Ringerin gesehen? Von einer, die ernst zu nehmen ist? Von einer, die bei der Olympiade Bronze gewonnen hat? Ich schon! 😉
Habt ihr schon mal die Hände einer Ringerin gesehen? Von einer, die ernst zu nehmen ist? Von einer, die bei der Olympiade Bronze gewonnen hat? Ich schon! 😉
Nein, kein Kellner muss mir eine Liebeserklärung machen und auch sonst muss er nicht gut Freund mit mir werden, aber ein Mindestmaß an Höflichkeit weiß ich zu schätzen. Stichwort: Dienstleistung.
Wir haben uns bereits 1997 kennengelernt und auch, wenn wir damals eine schöne Zeit miteinander hatten, war ich dem Ganzen gegenüber immer sehr indifferent eingestellt. Zu viel schlechter Geschmack hat mein Herz nicht höher schlagen lassen. Zu unterschiedlich unsere Geschwindigkeit und beim Essen waren wir uns auch nicht eins. Auch 2000 und 2002 wurde mir nicht warm ums Herz. Im Gegenteil, 2003 wurde ich sogar grantig. 2006 habe ich es erneut probiert und wieder hat es nicht gefunkt.
Beim Kochkurs im Vlet (www.vlet.de) wird zum Glas Schampus von Lars, dem Souschef, ein Kostlöffel gereicht. Der Schampus mit dem Ziel, die Herren und Damen locker zu machen und der Löffel, um sich hemmungslos durch die Küche kosten zu können. Denn nicht in einer separaten Lehr-, sondern in der Restaurantküche wird der Kochkurs im Vlet abgehalten. Parallel zum normalen Restaurantgeschäft tummeln sich also 12 Teilnehmerinnen mit den beiden „Lehr“-Köchen in der Küche, um ein 3gängiges Menü unter Anleitung zuzubereiten. Dabei steht folgendes Menü am Programm:
Geschwitzt und geschnauft habe ich; teilweise bereut und dabei alle Barrieren erkannt. Vom vierten Stock Koffer und Taschen ohne Lift runter, bei der S-Bahn bei Stoßzeit die Stufen rauf, den Koffer in Hamburg am Flughafen auf das Fließband rauf und dann in Wien runter und wieder in den Zug hieven und schlussendlich noch einen Stock ohne Lift wieder rauf. Puh! Wie sich das danach anfühlt? Wie mindestens eine Stunde Kurzhanteln und eine Nacht auf einer schlechten Matratze geschlafen.
Wenn man meine letzten Einträge so liest, könnte man den Eindruck gewinnen, dass ich nur Süß in Hamburg unterwegs bin. Aber nein! Auch Senf-, Gewürze-, Kaffee-, Käse- und Fischproduzenten habe ich besucht, aber heute war ich bei Christine zu Besuch, d e r Zuckerbäckerin (www.diezuckerbaeckerin.de) von Hamburg. Daher muss ich sie euch kurz vorstellen: Christine Bergmayer!
2004 scheint d a s süße Jahr in Hamburg gewesen zu sein, denn auch Berit Windisch und Oliver Rohlf haben sich in diesem Jahr der Nascherei verschrieben. Zwei Quereinsteiger im Schokobusiness: Berit aus der Mode- und Oliver aus der Musikbranche kommend, wurden von einem Freund schokoinspiriert und ließen ihr altes Leben hinter sich. „Die Leidenschaft für Schokolade kam mit der Idee“ beschreibt Oliver die Entstehung ihres neuen Standbeines.
2004 bei einem Urlaub in Dänemark bekamen Andrea Bock und Uwe Sponhagel Inspiration für ein neues, süßeres (Lebens-)Konzept. Zu Hause, in Hamburg, wieder angekommen, haben die beiden sympathischen Hamburger in der eigenen Wohnküche begonnen, aus Zucker Bonbons (= Zuckerln) herzustellen. Eine Ausbildung dafür gibt es bereits seit 1980 in Deutschland nicht mehr und nur durch „trial and error“ sind sie heute dort, wo sie sind: die bekanntesten Produzenten von handgefertigten Bonbons in Deutschland.
„Moin, Moin!“ heißt nicht guten Morgen. Viele „Ausländer“ wundern sich, so meint Jens, wenn sie hier in den Norden kommen und ihnen auch am Nachmittag nochmals ein guter Morgen gewünscht wird.
Am Sonntag heim gefahren, aufgeregt, wieder abgeregt, ausgepackt, wieder eingepackt, am Montag Türe abgeschlossen, abgefahren, abgeflogen und gestern in HH – Hansestadt Hamburg – angekommen. Alles im Fluss, würde ich mal sagen.