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Ceviche als Gerichtsbericht

Als ich noch in Brasilien war, hat mich Nina Kaltenbrunner kontaktiert, ob ich nicht ein Gerichtsbericht für den Falter schreiben möchte. Daher hat sie mich sofort nach meiner Rückkehr aus Rio de Janeiro in meiner Wohnung besucht. Inspiriert von meinen Reisen und meinem Besuch in der Ceviche-Bar von Dagoberto Torres in Sao Paulo, habe ich mir ein Rezept für ein Saibling Ceviche ausgedacht, da Ceviche einfach extrem lässig und simpel ist. Ehrlich und frisch!

Shanghai isst

„Shanghai isst!“, so könnte man zusammenfassend die Dichte an Restaurants und Garküchen in der Stadt beschreiben. Denn wer nicht sofort wieder aus der Smog-Megacity flieht, kann sich in aller Ruhe dem angebotenen Brot und den Spielen hingeben.  

Feminismus auf chinesisch

Nachdem ich mich in Shanghai ja intensiver mit der Küche und den Menschen auseinander gesetzt habe, möchte ich euch noch einen Artikel teilen. Für diese Geschichte war ich privat zum Kochen und Schnattern eingeladen. Die erzählten Geschichten haben mich sehr berührt und sind in kompakter Form hier zum nachlesen „Welt der Frau“ inkl. Rezept zu finden.

Reisegedanken

Wann immer ich mich in einem Fortbewegungsmittel befinde und einfach aus dem Fenster schaue, mich meinen Gedanken so frei hingebe, jawohl, dann habe ich die besten Ideen und die größte Lust zum Schreiben. Aber genau dann fehlt mir mein Computer und danach fehlen mir die Gedanken und die Zeit. Aber auch wenn ich noch immer nicht über meine kulinarischen Erlebnisse im Detail berichten kann, weil es wirklich einfach zu viele sind, möchte ich einen Reisegedanken heute mich euch teilen. Die Fotos sind jedoch ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird 😉

Schweinefleischpyramide & junge Wilde in Shanghai

Verwirrend? Ich weiß. Wenn ich da bin, bin ich schon längst nicht mehr dort. 😉 Wie üblich, ein kleiner Rückblick auf meinen Körpergewichtszugewinn in Asien. Was kann man in einer quasi Sehenswürdigkeiten-freien Shopping-Megacity, die sich unter einer Smogglocke befindet, unternehmen? Genau das frage ich mich, als ich mein erstes Wochenende in Schanghai verbringe. Einer Stadt, in der sich außer Essen und Shopping kaum Vergnügungsoptionen anbieten.

25 hours in Akita

Bevor ich mich mit Neuigkeiten aus Brasilien melde, gibt es ja noch einiges aus Asien zu berichten. Da ich immer viele Fotos mache, habe ich mich für mehr Fotos und weniger Text entschieden. Als ich mich auf die Suche nach einem Sake-Produzenten in Japan mache, habe ich noch keine Ahnung, wohin mich diese Reise führen wird. „Warum interessiert dich Sake?“ werde ich verwundert von allen Seiten gefragt. Denn Sake interessiert in Japan außer alten japanischen Männern und mich nur noch kaum jemanden mehr.

Von Veilchen, Rosen und Raucharomen

Es steht wohl außer Frage, dass ich als Speck-Liebhaberin und Freundin des Gehaltvollem, auch für passende flüssige Begleiter sehr offen bin. Gleichzeitig bin ich eine sehr trockene Trinkerin und lasse mir Cocktails, Fruchtsäfte oder Liköre nur eiskalt servieren, um die Präsenz der Frucht-Süße zu reduzieren. Umso überraschender war für mich daher bei meinem kulinarischen Kurztrip nach Südtirol folgende Entdeckung…

Kochkurse in Tokyo

Neben Essen, Trinken, Küchengeräte und Lebensmittel Einkaufen, bietet sich Tokyo hervorragend für Kochkurse an. Denn dabei kann man auch die ausgefeilte japanische Ess- und Kochkultur entdecken. Abgesehen von meinem Wachskochkurs, der eher in die Ecke „Deko-Herstellung“ einzuordnen ist, habe ich noch drei weitere Kochkurse besucht – jeder Kochkurs für sich besonders.

Die stolze Perfektion der Kargheit

Yoko fragt mich, was ich essen will. „Soba!“ antworte ich und rechne damit, dass wir in eine kleine Soba-Bar ums Eck gehen. 6.000 Yen, also umgerechnet 42 EUR, soll das Abendessen kosten. Für Soba, also Buchweizennudeln durch eine Sauce geschlürft, doch ein stolzer Preis. Aber ich vertraue Yoko und tatsächlich bringt sich mich in eine kleine, versteckte Soba-Bar mit 8 Sitzplätzen und einem Menü, das die Kargheit des Buchweizens zur Perfektion bringt. Herr Shimada, Eigentümer dieses Restaurants ist ein Soba-Meister, der mit seinen über 60 Jahren auf eine lange Soba-Vergangenheit zurück blicken kann.