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Braune Früchte: Pommes de Luxe

Wie gestern Stevan Paul (nutriculinary.com) bei der Buchpräsentation von „Deutschland Vegetarisch“ in Wien treffend festgestellt hat, können sich Leute mit viel Tagesfreizeit unterhaltsamen Themen wie Rezepten oder auch deren Herkunftsbestimmung mit einer außergewöhnlichen Ernsthaftigkeit widmen. Das wohl bedenkend, habe ich mich im Bericht über das kulinarische Holland auf meinem zweiten Blog „Geheime Schnatterei on Tour“ dem frittierten Erdapfel gewidmet. Werbeanzeigen

Einmal scharf bitte!

Also mal ganz ehrlich: ich bin kein Kroketten- und Panierfan, aber in Portugal kann ich den Stockfischkroketten nur schwer widerstehen. Mit einem frisch gezapften Bier ist das ein hervorragender Imbiss am Nachmittag. Auch wenn es die meisten Portugiesen verwundert, frage ich  immer nach Piri-Piri-Öl („azeite picante“), da ich meine, dass die Kroketten Schärfe gut vertragen können. 🙂

Und los geht’s!

Eigentlich wollte ich schon vor Wochen eine Ankündigung schreiben, aber irgendwie ist mir die Zeit davon gelaufen. Jetzt bin ich schon mitten drinnen, in der Freiheit! Jawohl! 1 Jahr Freiheit gönne ich mir! In diesem Jahr kann ich mich nun ganz auf meine kulinarischen Interessen konzentrieren. Aber nicht nur die Kulinarik, sondern auch das Reisen und Sprachen waren seit jeher Steckenpferde von mir, denen ich jetzt frönen werde. Damit aber meine Erlebnisse nicht verpuffen, werde ich ab 11. März 14tägig unter dem Blog „Biancas lukullische Reisen“ auf derstandard.at/lifestyle berichten. Parallel bin ich natürlich auch auf meinem eigenen Blog zu finden und werde über Rezepte und Neuigkeiten schreiben. 

Zu Gast in der geheimen Schnatterei! Das Buch. Neu!

Ich bin wieder sozial-kompatibler. Ganz ehrlich. Das Kochbuch hatte in meinem Leben einen so großen Stellenwert den ganzen  Sommer lang, dass ich nicht mehr sozial-kompatibel war. Mitte Oktober haben wir unser Werk vollendet und die Arbeit der Druckerei überlassen. Plötzliche Leere und Unverplantheit, ja fast Verlorenheit hat sich dann plötzlich breit gemacht. Wissend aber, dass die   P a r t y   kommen wird und damit auch ein anderer Aspekt des Kochbuches. Letzte Woche wurde das Kochbuch geliefert. Glücklich, unser Werk endlich in den Händen zu haben und gleichzeitig total ängstlich, dass ich Tippfehler im Buch entdecke. Unentspannt habe ich das Buch durchgeblättert und natürlich… sofort einen Fehler gefunden. (Ja, der Teufel schläft nicht.) Daher habe ich dann versucht, nur noch die Bilder durchzusehen und das Buch für zwei Tage weg gelegt. Und jetzt: Happiness! Ja, das Buch ist wirklich ganz wunderbar geworden und wir haben in der intensiven Zeit ein tolles Projekt realisiert. Wir sind stolz darauf! Danke an alle Mitwirkende! Insgesamt haben mehr als 50 Qualitätsköche die Rezepte nachgekocht, 17 Gastgeber ihre Wohnungen zur …

Dip von gegrillten Paprik und gerösteten Walnüssen

ein aufregendes, heißes Wochenende!

Am Wochenende hatten wir unseren ersten Foto- und Kochtermin fürs Kochbuch. Tolle Fotos wurden am Hannovermarkt und bei unserem Gastgeber Gerhard von Jürgen Pletterbauer geschossen. Gekocht wurde ein 4gängiges Sommermenü, das von 3 weiteren Gästen verkostet wurde. Lecker  war es und bald auch in Printversion folgendes Rezept: Dip von gegrillten Paprika und gerösteten Walnüsen Zutaten für den Dip: 3-4 rote Paprika 100 g Walnüsse 1 kleine Chileschote 1-2 Knoblauchzehen 3 Jungzwiebeln 1-2 EL Limettensaft ½-1 TL gemahlener Kreuzkümmel 1 TL Paprikapulver edelsüß Salz, Pfeffer 1 EL Olivenöl 2 EL frische Petersilie oder Koriandergrün Zubereitung: Backrohr auf 220° auf Heißluft oder Grillfunktion vorheizen. Paprika halbieren und entkernen. In einer Auflaufform mit Schnittfläche nach unten legen und im Rohr 15-20 Min. garen bis die Haut oben dunkel ist und Blasen wirft. Paprika in einen Gefrierbeutel geben und schließen. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Jungzwiebel und Knoblauch klein schneiden. Chilischote entkernen und klein schneiden. Ausgekühlte Paprika mit einem kleinen Messer enthäuten. Alle Zutaten mit dem Pürierstab zu einer feinen Paste verarbeiten. Nach Bedarf salzen, pfeffern und Zitronensaft dazu …