Aperitif, Brot etc., Reisen
Kommentare 3

Und los geht’s!

Alenka on Pirhohy Mission

Alenka on Pirhohy Mission

Eigentlich wollte ich schon vor Wochen eine Ankündigung schreiben, aber irgendwie ist mir die Zeit davon gelaufen. Jetzt bin ich schon mitten drinnen, in der Freiheit! Jawohl! 1 Jahr Freiheit gönne ich mir! In diesem Jahr kann ich mich nun ganz auf meine kulinarischen Interessen konzentrieren. Aber nicht nur die Kulinarik, sondern auch das Reisen und Sprachen waren seit jeher Steckenpferde von mir, denen ich jetzt frönen werde.

Damit aber meine Erlebnisse nicht verpuffen, werde ich ab 11. März 14tägig unter dem Blog „Biancas lukullische Reisen“ auf derstandard.at/lifestyle berichten. Parallel bin ich natürlich auch auf meinem eigenen Blog zu finden und werde über Rezepte und Neuigkeiten schreiben. 

Ich liebe Oblatten...

Ich liebe Oblatten…

Für Viele unspektakulär, weil so nah, ähnlich und daher auch un-exotisch, aber für mich ein sehr feiner Start, war mein erstes Freiheits-Wochenende in Bratislava. Im Vorfeld dazu haben meine Gastgeber Marek und Milada Rezepte recherchiert, wobei Marek aber auch über ein eigenes handschriftliches Rezeptbuch verfügt, in dem er die Familienrezepte hütet. Der erste und einzige Mann, den ich bisher kennengelernt habe, der nicht Koch als Profession hat, der so ein Buch besitzt. Daher: the right guy für meinen Besuch.

Eines habe ich schon bemerkt, der Schnaps zwischendurch und gleich am

Milada beim Mittagsspritzer am Markt

Milada beim Mittagsspritzer am Markt

Anfang ermöglicht, dass man relativ große Mengen an Kohlenhydraten zu sich nehmen kann. Wir haben wirklich ausreichend gespeist und trotzdem um Mitternacht noch einen kleinen Snack zu uns genommen und dabei kein Magenstechen bekommen.

Ein Rezept aus Mareks Familie, das mich besonders beeindruckt hat, ist Kapustnik. Noch nie vorher davon gehört und noch nie davor gegessen. Es ist ein sehr einfacher, billiger, aber gut schmeckender Sauerkrautkuchen, der lauwarm oder auch kalt gegessen werden kann. Vor allem für Sauerkrautfans wie mich, ist das eine tolle Sache! Dazu noch klein geschnittenen Speck…. Mehr brauche ich nicht!

Yummy Kapustnik_Gib Bianca Futter

Kapustnik

Zutaten für 1 Backblech

800 g universal Mehl
4 Handvoll Sauerkraut
1 Zwiebel
2-4 Knoblauchzehen
200 ml Sonnenblumenöl
200 ml Milch
2 TL Salz
1 Pkg. Backpulver
frisch gemahlener Pfeffer
Frischer Schnittlauch

Zutaten Kapustnik_Gib Bianca Futter

Zubereitung

  1. Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. In eine Schüssel das Mehl geben und mit Backpulver, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer verrühren.
  4. Sauerkraut gut ausdrucken und mit Zwiebel und Knoblauch zum Mehl geben und mit Öl und Milch verrühren. Da der Teig sehr klebrig ist, am besten mit den Händen arbeiten.
  5. Ein Backblech mit Öl ausstreichen und Teig gleichmäßig darauf verteilen. Im Backofen für ca. 30-40 Minuten backen lassen.
  6. Schnittlauch grob schneiden und auf dem lauwarmen Sauerkrautkuchen verteilen. In kleinen Stücken am besten zu einem kühlen Bier servieren.

Tipp: Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass auch ein bisschen Hartkäse oder geriebene Kartoffel in den Teig rein passen.

Teig auf das Blech_Gib Bianca Futter

PS: Hier habe ich zwar die Zunge heraußen, d.h. ich konzentriere mich, aber zeigt schön unser Teamwork.

Milan und ich haben ja weniger Öl hineingemischt, als vorgesehen, aber Marek, als Kapustnik-Experte, hat es natürlich sofort bemerkt. Ja, Fett ist halt ein Gaumenschmeichler.

Advertisements

3 Kommentare

  1. Jan F sagt

    I think this is a somewhat simplified (and low on fat) version of kapustnik. The one my mother used to make was a deep-fried pie with sauerkraut filling.

    • so explain me, why have you never cooked kapustnik so far for me? me as sauerkraut-lover, but offered me only Asian food at your place? and yes, this is the low-fat version 😉

      • Jan F sagt

        The answer to your question is in the „my mother used to make …“ bit. Embarrassingly, I don’t know how to cook it myself. And I used to hate kapustniky (plural) as a child (honestly, which child doesn’t hate sauerkraut?).

        As a cook, I’m very lazy. I like to be able to just throw what ever I have into a wok or pot and then cook it. Sorry. I’d better take you to a restaurant next time.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s