Haben Sie vielleicht auch gerade eine Baustelle vor Ihrem Fenster? Sind entnervt über den täglichen Weckschlag um 7 Uhr früh? Dann fühle ich mit Ihnen und Sie hoffentlich mit mir. Ich bin grantig. Ein Jahr war ich wenig in meiner Wohnung und kaum bin ich zurück, schaue ich Bauarbeitern durchs Fenster in die Augen und außer Lärm und Dreck habe ich nichts davon. Weiterlesen
Letzte Beiträge
Theo, wir fahren nach Lodsch!
Spätestens seitdem mich ein Konzertkarten-Verkäufer vor der Wiener Staatsoper mit „Dzien dobry!“ angesprochen hat, weiß ich, dass ich slawische bzw. polnische Gesichtszüge habe. Alle Erlebnisse, die danach gekommen sind und das auch bestätigt haben, erspare ich uns an dieser Stelle. Aber wen wundert das? Das Mühlviertel grenzt an die Tschechische Republik und das System der Nationalstaaten ist weitaus jünger, als sich Menschen verheiratet haben. Im Mühlviertel schauen wir alle gleich aus 😉 – nämlich so wie ich. Daher fällt es auch niemanden auf, dass wir eigentlich halbe Slawen sind. In Wien jedoch, wo der Balkan beginnt, ist man dem Thema gegenüber wesentlich sensibler. Aber egal, jetzt ist es endlich nach sieben Jahren wieder soweit, ich tauche in Polen als Einheimische unter und ich singe daher in mich hinein „Theo, wir fahren nach Lodsch!“ Weiterlesen
Ich habe mich verliebt…
Ja, das sind wohl gute Nachrichten vorm Wochenende, oder? Ich habe mich tatsächlich schon vor längerer Zeit in Alexandra Klobouk verliebt! Oder zumindest in ihre Illustrationen, denn persönlich kennen wir uns gar nicht 😉 Als ich ihre Illustrationen zum ersten Mal in Die Zeit gesehen habe, war ich von der Stimmung einfach hin und weg. Ja, wirklich: für mich ist ist sie die wunderbarste und gut gelaunteste Illustratorin. Jedes Bild hat Witz und steck voller Details. Einfach herrlich! Und das Beste ist: jetzt gibt es sogar ein Kochbuch von ihr! Und noch besser: Über die portugiesische Küche… Weiterlesen
Selbst des Messias Mutter Mitzerl, hatte mal ein Damenspitzerl.
Mit weisen, trink-animierenden Sprüchen nicht zu knapp, ist der neue Bio-Stadtheurige „Zum Gschupftn Ferdl“ im 6. Bezirk ausgestattet. Eine Jause, wie es sich das Herz meiner Kindheit wünscht, ohne Erdäpfelsalat aus der Dose und anderen Covenience-Produkten, die bei klassischen Heurigen mittlerweile gerne verwendet und in Gmunder Keramik hausgemacht präsentiert werden. Nein, der Ferdl hat sich dagegen entschieden… Weiterlesen
Ich und meine Patchwork-Karriere
Endlich hat das Kind auch einen Namen. Danke! Ich habe eine Patchwork-Karriere. Seit letzter Woche weiß ich das nun, da Frau Zugmann in der Presse einen Artikel darüber geschrieben hat. Also über diese Patchwork-Karrieren und u.a. auch über mich. Seit mehr als einem Jahr fehlt mir eine knackige Bezeichnung dafür, was ich eigentlich mache und in keine Schublade so richtig rein passe. Danke daher auch an alle Journalistinnen, die sich in den letzten Monaten überlegt haben, wie man mich bezeichnen könnte. Das hat mir durchaus weiter geholfen, weil mir ja selber die Wörter gefehlt haben – von Kochaktivistin bis Speisereisende. Aber egal, wie schon gesagt… I am what I am… Weiterlesen
Zu Gast in der Zentrale der Geheimen Schnatterei
Schlecht und kaum geschlafen, geputzt bis in die frühen Morgenstunden und dabei geärgert, dass ich „Ja“ und somit für ein Fotoshooting mit H.O.M.E in meinen vier Wänden, der Zentrale der Geheimen Schnatterei, zugesagt habe. Richtig nervös und unrund bin ich allerdings geworden, als ich am Vorabend zum Shooting meinen Blogger-Freunden bei der Wiener Sinnestour vom Shooting erzähle. „Ist deine Wohnung so toll, dass H.O.M.E zu dir kommt?!“ war die Frage, die mir gestellt wurde. Nun ja, seht selber 😉 I am what I am… passionierte Sammlerin seit Geburt …. Weiterlesen
Zu Gast in der Poserhauptstadt Berlin
Da war es letzte Woche in Berlin mal wieder soweit: die Hotels ausgebucht und die Stadt voll mit Menschen so wie ich aus der digitalen Welt. Denn die Re:publica hat sich drei Tage in Berlin, dem kreativen Zentrum Deutschlands, breit gemacht und daher ist das auch ein guter Zeitpunkt für eine kulinarische Ist-Aufnahme der Bundeshauptstadt. (Eine Stadt, die ich wirklich mag.)
Reisen im Topf! Auf nach Peru.
Endlich ist es da! Weil bis Peru habe ich es bisher dann leider doch (noch) nicht geschafft, obwohl schon Kontakte gelegt waren und Kochevents geplant wurden. Aus Brasilien bin ich bei meiner letzten Reise einfach nicht weg gekommen. Nun ja, jetzt reise ich mit dem Kochbuch „Ceviche“ von Martin Morales vorerst mal durch die viel gepriesene peruanische Küche und habe auch schon ein Rezept daraus gekocht und gleich auch wieder verändert. Weiterlesen
Berliner Humor
Ich bin gerade aus Berlin zurück gekommen und habe es wie immer genossen, keine Ahnung zu haben, wo ich eigentlich bin und lange durch die Straßen zu flanieren. Apropos, danke auch an Vanessea und Katharina für die gemeinsame Zeit, Drinks, Essen & Tipps!
Danke, Berlin, dass du so bist, wie du bist! Kaum jemand versteht mich auf Anhieb und die Berliner Schnauze ist gewöhnungsbedürftig, obwohl und eigentlich… Berlin ist ja doch auch wie Wien und profitiert stark vom Zuzug aus den Bundesländern. Seit letzter Woche weiß ich auch, dass Wirtschaft viel mit Erotik zu tun hat und Diebe in Berlin stinken. Weiterlesen
Die luftigen Höhen Rio de Janeiros
Brasilien bin ich seit jeher mit Respekt begegnet. Die Favelas aus dem Geografie-Unterricht noch im Hinterkopf und viele warnende Geschichten hinsichtlich der Sicherheit, erzählt von Freunden, haben mich lange daran gehindert, ein Flugticket zu kaufen. Auch Caro, bei der ich in Rio de Janeiro wohnen werde, warnt mich bereits vor meiner Ankunft vor. Eingeschüchtert und mehr verunsichert als normalerweise, lande ich daher in Rio de Janeiro und stehe im Dunkeln. Weiterlesen









