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26 Stunden Lissabon

Von Lissabon kann ich nicht genug bekommen! Daher bin ich ausnahmsweise direkt froh, dass es von Wien keinen Direktflug nach Kap Verde gibt, sondern mit der portugiesischen Fluglinie TAP einen 26stündigen Zwischenstopp in Lissabon einlegen zu müssen. Länger darf man leider nicht bleiben, da sich die Flugkosten ansonsten verdoppeln würden, aber auch 1 Tag ist ein willkommenes Geschenk. Warum?

A.s Impressionen von unserem Urlaub auf Kap Verde

Knackig mit dem Flugzeug aus Kap Verde direkt in Küche am Graben in Linz. So war es diesen Samstag. Der Strand rieselt aber noch immer aus meinen Sportschuhen auf meine Zehen und läßt mich an die letzten beiden Wochen denken! HeRRlich war es! Inzwischen habe ich meine Wohnung nach einem Renovierungsintermezzo wieder bezugsfähig gemacht, Rezept für die morgige TV-Aufzeichnung bei Biohof Adamah sowie Einkaufslisten für nächste (sic! diese) Woche geschrieben.  Daher: DANKE, A. für die Fotos! Denn ich habe gerade wirklich lachen und auch fast weinen müssen bei deiner Fotoauswahl von unserem 14tägigen Urlaub! Hier daher vorab, ohne viel Text, wieder mal als  ein erstes kurzes Lebenszeichen… – weil die Wohnung noch wartet-  ein erster Rückblick auf unsere tollen 2 Wochen on Tour.  

Sodade. Die Sehnsucht.

Vor zwei Wochen bin ich von Kap Verde nach Hause gekommen und hatte gefühlt keine Zeit einen Beitrag über diese schöne Reise zu schreiben. Aber eigentlich habe ich mich innerlich ein bisschen geweigert, denn die Tage nach meiner Rückkehr hatte ich – und das musste ich mir erst eingestehen – eine leichte Post-Urlaubsdepression. Die Fotos habe ich mir seither nicht angesehen und seitdem ich gestern ein Email von Otger bekam, mit dem ich auf Santo Antao Gedanken und ein paar Ponche geteilt hatte, habe ich auch endlich das richtige Wort für mein Empfinden: Sodade! Ja, die Reise auf Kap Verde war in der Tat wahnsinnig schön und auch wenn mein Leben hier sehr gut ist, habe ich doch Sehnsucht nach…

Lisbon Calling.

Ich halte gerade mein Gesicht im Noobai Café (Miradouro do Adamastor – Sta. Catarina) in Lissabon in die Sonne, schaue den Segelbooten am Tejo zu, schlürfe einen Abatanado (= Verlängerter) und höre Bossa Nova im Hintergrund. Geht’s besser? Natürlich, eine Hängematte wäre noch fein, aber momentan bin ich schon äußerst zufrieden mit der Situation. Heute in der Früh hat mich schon die Sonne geweckt, um entlang am Tejo wie zig-Tausend Marathonläufer zu laufen. Mein Ziel, die Rückkehr ins Lisbon Calling Hostel, um meinen Polvo-Salat (= Pulpo) essen zu können.