Wenn Klischee Realität wird: Feria del Caballo in Jerez
Eine andalusische Kleinstadt im Ausnahmezustand – Auf der Feria del Caballo tanzen die Bewohner von Jerez sechs Tage lang Sherry Fino trinkend den Flamenco.
Eine andalusische Kleinstadt im Ausnahmezustand – Auf der Feria del Caballo tanzen die Bewohner von Jerez sechs Tage lang Sherry Fino trinkend den Flamenco.
Meine Lieben, das ist eine Vorausschau auf eine Rückschau! Quasi ein etwas noch nie Dagewesenes auf meinem Blog. 😉 Ein Fototeaser! Am 15. Juli 2013 wird um 17 Uhr wieder mein neuer Artikel auf derstandard.at erscheinen und beim Durchschauen meiner Fotos habe ich so richtig Fiesta-Laune bekommen und die will ich euch nicht vorenthalten. Daher: hier, ohne Text, mehr Fotos zur Feria und Sherryverkostung bei Gonzalez Byass in Jerez (Andalusien). Und in Kürze der passende Text dazu! Viel Spaß dabei!
„Da komm ich zwar nicht her, aber da gehör ich kulinarisch hin!“ habe ich mir sofort insgeheim gedacht, als ich an meinem ersten Tag in Tel Aviv mit Gila zum Essen verabredet bin. Frische, knackige Salate, Quinoa, Hummus und arabisch-mediterran beeinflusste Speisen machen den kulturellen Schmelztigel Tel Aviv zu einem kulinarischen Himmel auf Erden…
Ein Verwöhnprogramm mit regionalen und saisonalen Zutaten bei einem Besuch im Norden Israels samt rocken im Kibbuz zum Abschluss
Als Yfat, meine israelische Freundin, mir vom Weinfestival in Tel Aviv erzählt, bin ich begeistert. Wo, denke ich, sollte man sonst einen besseren Überblick über israelischen Wein bekommen, als dort. Offen und interessiert bin ich zum Festival gegangen und wurde herb enttäuscht von den ausstellenden Winzern. Okay bis sogar schlechte Weine wurden hier präsentiert.
Der Originaltitel lautet auf Hebräisch „Eskimo Limon“, da diese Filmserie in Tel Aviv gedreht wurde. Ja, ich bin zurück in Österreich und werde nun ständig gefragt: „Und, was hast du eigentlich in Israel gemacht?“ „Eis am Stiel, natürlich!“ antworte ich augenzwinkernd und voll guter Laune. Abhängig vom Alter und Fernsehbildung in den 80ziger Jahren, interpretieren die Frager diese Antwort unterschiedlich. „Mit dem Benny, oder wie?“ war ein Frager schlagfertig genug, zu antworten und hat damit bewiesen, dass er offensichtlich viel Speicherplatz für unnötige Information zur Verfügung hat. 😉
Erez Komorovsky, bei dem ich gestern gemeinsam mit 12 anderen Chefköchen aus Tel Aviv zu Gast war, ist eine Slow-Food-Größe in Israel, der insbesondere durch sein Brotbacken berühmt wurde. Sein Haus befindet sich in einem kleinen Dorf in Obergaliliäa und bis jetzt weiß ich eigentlich nicht so genau, wo ich gewesen bin. Ganz oben am Berg und in der Nähe zur libanesischen Grenze – mehr Anhaltspunkte habe ich nicht. Golan Highs Winery hat zu diesem Privatissimum geladen und vielen Dank auch an Tal Pelter, der absolut fabelhaften Wein auf den Golanhöhen macht, der mir diese Einladung ermöglicht hat! (www.pelterwinery.com)
Laut einer Umfrage von Ipsos schätzen sogar rund 60 Prozent der Deutschen ausländische Küchen, und Deutschland belegt damit Platz 3 in der Umfrage nach England (Platz 1) und Australien (Platz 2).
Hier noch eine kleine kulinarische Notiz zu Bilbao bzw. meine große Empfehlung, falls ihr in Bilbao zu Besuch seid: Bascook. Mmmh, auch dieses Mal war es wieder herrlich. Leider musste ich den Wein dieses Mal alleine trinken. Carolina isst nämlich gerade für Zwei.
1994, d.h. vor fast 20 Jahren, bin ich erstmals mit Rioja in Berührung gekommen. Ich kann mich noch genau erinnern. Damals bei meinem Praktikum in der Schweiz, hatte ich noch keine Ahnung von Wein und Spanien. Gleichzeitig war Rioja Mitte der 90er Jahre auch noch nicht im gleichen Ausmaß am Markt vertreten und bekannt, wie heutzutage. In diesem sehr guten Restaurant bestellte damals ein Gast bei mir eine Flasche Rioja und ich verstand nicht, was er von mir wollte. R i o c h a? 😉