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48 Stunden in Budapest – kulinarisch

Wirklich nur einen Katzensprung von Wien entfernt liegt Budapest! Denn gerade mal knappe drei Stunden dauert die Anreise von unserer Haustüre bis zum Bahnhof Budapest-Keleti, wo sich scheinbar nichts verändert hat und noch immer die kleinen Gauner auf Touristenfang sind. Nachdem viele meiner Gäste am europäischen Gringotrail – Budapest – Wien – Prag  unterwegs sind und bei mir Halt machen., wollte ich sehen, was sich getan hat und was meine Gäste dort kulinarisch vorher erleben.  Und tatsächlich war es ein tolles Wochenende mit ganz vielen Gringos 😉 und es hat sich richtig viel Spannendes getan

Vielen Dank vorab an Gábor Robotka, dem Convivium-Leiter von Slow Food Budapest, der uns mit tollen Tipps versorgt hat.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (7)

Rooftop im Hotel Rum inkl. Willkommensdrink

Genächtigt haben wir im Hotel Rum, das direkt im Zentrum liegt und uns auch wirklich gut gefallen hat, und bestens für unsere Entdeckungstouren zu Fuß gelegen ist. Ein Highlight ist das Frühstück im Rooftop-Restaurant, wo man bereits morgens die Stadt von oben genießen kann.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (5)

Winebar Drop Shop

Ein besonderes Aha-Erlebnis war der ungarische Wein für uns, der in den Weinbars zelebriert wird, aber bei uns keinen Ruf hat.

  • In der Weinbar Drop Shop kann man aus einer Vielzahl an offenen Weinen probieren. Wenn Zeit ist, dann bekommt man auch eine richtig gute Beratung und viel Info zu den Weinen.  Leider ohne Gastgarten, dafür klimatisiert.
  • Die Weinbar Kadarka ist richtig cool und hier lässt es sich drinnen und draußen gut sitzen. Die Auswahl ist überfordernd groß. Wiederkommen!
(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (3)

Eine kühle Obstsuppe mit Käse als Vorspeise – herrlich erfrischend!

Auch das Restaurant Bock Bistro wird von einem Weinproduzenten betrieben, wo es also nicht nur ausgezeichnetes Essen, sondern auch gute Weine gibt. Ich war am Anfang ein bisschen skeptisch, aber jeder Gang hat uns ausgezeichnet geschmeckt.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (4)

Strudelblätter mit Nudeln und Käse als Nachspeise – unverstellbar – gut! 🙂

Für einen Sun-Downer sind wir ins Bálna, einem „Gastronomiezentrum“ direkt an der Donau, spaziert, wo die Joans Beer Terrace lokales Craft Beer ausschenkt. Hier lässt es sich gut und lange aushalten.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (6)

Ibiza-Stimmung mit DJ direkt in der Stadt am Weg zur Beer Terrasse

Natürlich haben wir uns auch die Markthallen angesehen und das kulinarische Highlight war der Stand 25 in der Markthalle Hold Utca, das vom bekannten ungarischen 2-Michelin-Sternekoch Tamás Széll betrieben wird.
Unbedingt Zeit & Appetit mitbringen, denn die Mahlzeiten sind üppig und zu einem sehr guten Preis. Achtung bzgl. den Öffnungszeiten! Reservierung tagsüber ist nicht notwendig.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (2)

Stand 25 in der Markthalle

Einen Abend haben wir im Mak Bistro verbracht, wo wir ein mehrgängiges Menü inkl. ungarischer Weinbegleitung genossen haben – nordische und ungarische Küche auf reduziertem Bistrostyle kombiniert.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (8)

Reduziert am Punkt. Deliziös.  im Mak Bistro

Den zweiten Abend haben wir im jüdisch-ungarischen Gassenhauer Restaurant Rosenstein verbracht,  das zu den besten jüdischen Restaurants der Stadt zählt und traditionelle, großteils mächtige Gerichte auf den Tisch bringt. Auch ein Erlebnis, nur die Schomlauer Nockerl können ausgelassen werden.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (1)

Klassische Fischsuppe ohne Schnickschnack im Rosenstein

Und dazwischen sind wir viel zu Fuß gegangen oder auch auf der Margareteninsel ein bisschen Rad gefahren. 🙂 Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, aber auch Verweilen und Genießen braucht Zeit. Viel Spaß in Budapest!

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (9)

 

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