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Frische Fische von Fischers Fritz @Kap Verde

Kap Verde ist definitiv ein Paradies für Fischliebhaberinnen! Denn, wenn es das Wetter zulässt und die Fischer raus fahren können, gibt es ein wirklich abwechslungsreiches Fischangebot. Wer Fisch nicht mag… hmmm, der kann das Nationalgericht Cachupa (sprich Ka’tschu’pa) essen, das sich aus Mais und Bohnen zusammensetzt oder natürlich auch Pizza oder Pasta, weil die gibt es selbst hier! Aber ich habe mich 13 Tage fast ausschließlich von frischem Fisch ernährt: Gegrilltem Fisch mit Gemüse oder mit Reis und Gemüse oder Salat oder Reis mit Meeresfrüchten oder Fisch mit Nudeln… 

(c) Bianca Gusenbauer (5)

Grantig in Mindelo: A. hatte in diesem Moment ein bisserl Angst vor mir… das hat er gut dokumentiert, damit ich mich auch beim Grantigsein beobachten kann  😉

Zu diesem Fotozeitpunkt, hatten wir gerade das Paradies Santo Antao verlassen, waren in Mindelo angekommen und ich „durfte“ nichts essen und musste auf den Rezeptionisten vom neuen Hotel warten. Hinter mir wurden aber im Imbissstand  fleißig Burger auf kapverdianisch fabriziert, die wahnsinnig verführerisch rochen und ja, emotional war ich nach den schönen Tagen auf Santo Antao und dem guten Fisch… am emotionalen Tiefpunkt angelangt… aber bitteschön, man wird wohl doch auch   e i n m a l   im Urlaub grantig sein dürfen! 😉

Im Nachhinein finde ich das Foto wirklich extrem lustig und den Tiefpunkte haben wir am Abend mit guter Musik und Essen zum Glück auch gut überwunden und bald unsere Bäuche der Sonne am Strand auf Sal entgegengestreckt. 🙂

(c) Bianca Gusenbauer (4)

Die Flagge von Kap Verde

Nur 1 Nacht in Mindelo und schon hat am nächsten Morgen die Flagge am Strand von Santa Maria auf Sal für uns geweht.

(c) Bianca Gusenbauer (2)

sympathisches Strandleben

Es ist wirklich schwierig, in Santa Maria ein gutes & preiswertes Hotel zu finden, da der Tourismus von Pauschaltouristen dominiert wird. Daher rechtzeitig buchen und eventuell auch ein günstiges Pauschalangebot schnappen, da die Preise ansonsten teilweise wirklich hoch sind.

(c) Bianca Gusenbauer (8)

Mittagessen am Strand

Fisch. Fisch. Gemüse. Füße in den Sand und frischer Catch of the day-Fisch am Teller! – dazu gekochtes Gemüse, Salat und scharfe Piri-Piri-Sauce, die herrlich zum leicht verkochten Gemüse passt! Spitzengastronomie darf man sich hier nicht erwarten, sondern regionale und saisonale Zutaten nach traditioneller und einfacher Art zubereitet.

Das Gemüse wird immer gekocht und das Angebot besteht meistens aus Karotten, Kartoffeln, Kraut und Kürbis. Auch wenn ich eigentlich knackig gegartes Gemüse bevorzuge, bin ich in diesem Urlaub auch auf den Geschmack von wirklich weichgegartem Gemüse gekommen, da sich die Aromen doch nochmals anders entwickeln.

(c) Bianca Gusenbauer (12)

Am Steg von Santa Maria gibt es immer einen großen Auflauf und Hektik beim Fischverkauf

Irgendwie schon fast eine Attraktion, dass der Fisch direkt ums Eck vom besten Hotel der Stadt verkauft wird. Hier gibt es Action, sobald die Fische angeliefert wurden und die Frauen mit dem Reinigen und dem Verkauf beginnen.

Die Touristen staunen und die Einheimischen und Gastronomen kaufen. Daher macht es auch vielmehr Spaß, in keinem Pauschalhotel abzusteigen, da es das frische Fichangebot in den kleinen Restaurants garantiert zu essen gibt. Unser liebstes Strandrestaurant war das Barracuda.

(c) Bianca Gusenbauer (11)

Allerlei Fisch gibt es hier zu kaufen… Regenbogen…

Auch nur ein paar Meter vom Steg entfernt befindet sich die einzige richtige Strandbar in Santa Maria, die sich durch gute Musik, feinen Caiprinhas, sympathischen Service auszeichnet und jeden Sonnenuntergang am Strand einfach perfekt abgerundet hat. Natürlich wird hier der einheimische Grogue (Zuckerrohrschnaps) verwendet und tatsächlich tauchen 2 Cocktails die Welt gleich in eine andere Farbe. Sie verstehen hoffentlich, was ich meine? 😉

(c) Bianca Gusenbauer (6)

Strahlender A. mit Caipirinha & mir

Ja, das war unsere Tagesroutine. Laufen, Frühstück, Strand, Lesen, Essen, Strand, Caipirinha, Essen….. .wie langweilig!? oder? 😉 Der Müßigang war herrlich! Und zusätzlich hatten wir aufgrund des beschränkten Essenangebotes auch keinen Stress, jeden Tag etwas Neues auszuprobieren müssen.

Das kann tatsächlich auch sehr entspannend sein, wenn die Qualität passt!

(c) Bianca Gusenbauer (1)

Strand von Santa Maria

Auch fad, oder? Schaut zwar gut aus, aber gibt es natürlich woanders auch. Im Hintergrund sieht man das älteste Hotel in Santa Maria, in dem wir gerne gewohnt hätte, aber leider kein Zimmer mehr bekommen konnten.

(c) Bianca Gusenbauer (3)

auch fad, oder? tiefenentspannt

Ja, wir waren wirklich faul nach den Wandertagen auf Santo Antao und haben uns nicht einmal die Salzsalinen auf Sal angesehen. Dafür muss wohl das nächste Mal dann Zeit sein! 🙂 Ab in den Urlaub, der Sonne hinterher…

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