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Mallorca und seine Experten

Was das größte Übel beim Online-Journalismus ist? Anonyme, ungenierte, frustrierte und untergriffig dumme Menschen, die sich beim Kommentieren von Beiträgen verwirklichen. Bin ich hart und ungerecht? Soll ich mehr Empathie für Cyber-Soziopathen zeigen? Nun ja, leider nein und hier als Abschied von meinem Blog auf derstandard.at meine persönliche Meinung über diese Pseudo-Experten und noch ein bisserl Mallorca. 

Radeln und deutscheln auf Mallorca

„Auf geht’s!“ sagen Laschi und ich, als wir uns mit unseren vollbepackten Rädern für unseren neuen Roadtrip treffen. MALLE ist dieses Jahr unsere Destination, der wir Ahnungslosen mit etwas Angst vor omnipräsentem Deutschtum, aber gelockt durch die vielen positiven Stimmen, entgegen fliegen. Als kleine Smartphone-Detox-Kur plane ich außerdem diesen Urlaub, um Frieden mit mir und der Insel zu finden. Nur der Kompass auf meiner Glocke dient uns bei der Orientierung als technische Unterstützung.

Veganes Souvenir von Mallorca

Ich habe beim Titel dieses Mal ein bisschen mit mir gehadert, weil auch „Dem Kind einen Namen geben“ oder „Veganes aus Gewürz-Orthodoxien“ gut passen würde. Besonders nach meinen Koch- und Esserlebnissen in Spanien oute ich mich hier als Nicht-Fan der spanischen Küche. „Steinigt sie!“ werden sich jetzt viel Spanien-Fans denken, aber ich bin tatsächlich kein Fan des Gewürz-Minimalismus, wie er in Spanien gepflegt wird. Öl als dominanter Gaumenschmeichler sowie Knoblauch und Salz, dürfen als das spanische Standard-Gewürz-Trio bezeichnet werden. Manchmal noch ein bisschen Paprika, Pfeffer und in homöopathischen Dosen auch Petersilie sind als Erweiterung möglich. „Warum?“ frage ich mich, sind die Spanier so Gewürz-Orthodox und Sie denken und fragen sich wahrscheinlich „Selber Schuld! Warum fährt Bianca denn dann bitte nach Malle, wenn sie das Essen nicht mag?“ Ganz einfach…

Ich bin auf Smartphone-Detox-Kur

„Echt? Warum machst du das? Das würde ich nicht schaffen!“ meinte gestern C. entgeistert zu mir, als ich ihr von meinem Selbstversuch erzählte, eine Entziehungskur von meinem Smartphone zu machen. Das war nur eine Reaktion von vielen, die aber alle ähnlich geartet waren und mehr Erstaunen und Entsetzen ausgelöst haben, als wenn ich auf Rotweinentzug gehen würde. „Nimm dir doch ein altes Handy mit!“ bettelte Laschi fast. “ Was ist, wenn wir uns verlieren?“ beschwor sie ein noch nie dagewesenes Worst-Case-Szenario herauf.