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Meine 13 Tipps für Hong Kong

Wie jedes Jahr geht es im Februar und März für mich nach Asien. Die perfekte Flucht vorm grauen Wetter und der trüben Landschaft bei uns. Das ist tatsächlich mein erster Tipp: gönne dir Sonne kurz vorm Frühling! Dann fühlt sich das Leben gleich wieder schöner und entspannter an. Und da es derzeit Direktflüge von Wien nach Hong Kong gibt, war die Wahl sehr einfach. Mein zweiter Tipp: unbedingt einen Fensterplatz buchen, denn die Landschaft ist grandios und der Anflug ein echtes Erlebnis. 

Eigentlich wollte A. dieses Mal ja unbedingt nach Hong Kong, aber ich war nicht abgeneigt, denn ich war schon vor mehr als 10 Jahren dort und kann mich an das aufregende Essen noch immer gut erinnern. 🙂

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (4)

Hong Kong wirkt aus österreichischer Sicht unmenschlich groß und verwirrend, aber sobald man gelandet ist, überrascht die effiziente Infrastruktur, welche die Stadt so handlich macht. Also keine Panik, Hong Kong ist für Asien Beginner total geeignet und einfach in der Orientierung.

Mein dritter Tipp: wer länger als 3 Nächte bleibt, sollte verschiedene Hotels in unterschiedlichen Stadtteilen bzw. Inseln ausprobieren. Wir hatten insgesamt 5 Nächte in Hong Kong und haben 2 verschiedene Hotels gebucht, die einen komplett unterschiedlichen Einblick ins Leben & in die Kulinarik gegeben haben.

Wir haben in Soho im Holiday Inn Express gewohnt. Funktional, leicht abgewohnt, aber für die Lage ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das Frühstück sollte man besser auslassen. Das sind unnötige und uninteressante Kalorien.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (10)

In Kowloon hatten wir mit dem Kerry Hotel ein wirklich gute Wahl getroffen, mit Blick auf Hong Kong Island. Von hier aus lassen sich authentische Restaurants und Streetfood entdecken. Die Anbindung ist okay. Nachdem Taxis sehr günstig sind, auch nicht wirklich ein Thema.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (1)

Blick vom Kerry Hotel

Mein vierter Tipp: der Michelin-Guide in Kombination mit Marco Polo hat uns gute Dienste geleistet. Es gibt sehr einfache Restaurants im M-Guide und ein Essen kostet in einheimischen Lokalen durchschnittlich zwischen 10-20 EUR. Alkohol ein Vielfaches.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (11)

Selbst in Sternelokalen gibt es Essen um 12-15 EUR und sie gleichen oft eher Fast-Food-Restaurants

Mein fünfter Tipp: erwarte kein gemütliches Essen in einheimischen Lokalen (nach europäischem Standard). Platz bedeutet Geld und daher wird jeder Tisch geschätzt 20 Mal am Abend verkauft. Die durchschnittliche Verweildauer in einem Lokal liegt zwischen 15-45 Minuten. Erwarte auch keinen eigenen Tisch! Oft wird man einfach zu anderen Gästen dazu gesetzt und es wird kein Gespräch mit dem Gegenüber erwartet.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (2)

Mein sechster Tipp: ich muss zugeben, dass ich eine Servietten-Liebhaberin bin, die jedoch in Hong Kong Mangelware sind. Beim ersten Mal, als ich nach Servietten gefragt habe, wurde mir eine Reihe Klopapier gegeben und ein zweites Mal habe ich dann nicht mehr gefragt. Daher all jene, die auch gerne Servietten zum Essen verwenden oder mit Stäbchen ungeübt sind, unbedingt ausreichend Taschentücher einpacken. Tempo werden übrigens auch teilweise in den Restaurants verkauft.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (3)

hohe Luftfeuchtigkeit und eine tolle Stimmung am Hafen

Mein siebter Tipp: fahre nicht kreuz und quer die ganze Zeit durch die Stadt, sondern nimm dir Vierteln/Gegenden vor. Damit ersparst du dir viel Zeit! Wir haben uns die Lokale immer kurzfristig vor Ort ausgesucht. Reservierungen gibt es ohnehin keine, daher kann man flexibel reagieren und man ist ungebunden.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe

in Soho geht es steil bergauf und in den kleinen Gastgärten lässt sich super people watchen…

Mein achter Tipp: people watching! Das ist ein beliebtes Hobby in Soho! Einfach zur Happy Hour (9. Tipp) in der Gegend rund um die Peel Street sein und sich einen Platz im Schanigarten sichern und dann geht es auch schon los…

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (7)

Chôm chôm hat beispielsweise eine tolle Ecke, wo man gleich mehrere Straßen überblickt

Mein zehnter Tipp: einfach Speisen bestellen, die man nicht kennt. Oft gibt es auch englische Speisekarten oder Bilder dazu. Wenn nicht, ist auch nicht viel vertan, da die Preise wirklich sehr moderat sind.

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Luftfeuchtigkeit, eine geniale Stimmung und wilde Haare… besser geht nicht!

Mein elfter Tipp: wir sind auf den Peak gefahren und haben dort gefühlt eine geniale koloniale Zeit bei einem Glas Wein und bei hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Es war einfach toll! Danach sind wir mit dem Bus ins Zentrum gefahren und auch die Fahrt war sprachlos beeindruckend.

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (5)

Mein 12. Tipp: keine Angst vor Taxis! Die sind sehr günstig und zuverlässig. Allerdings ist es gut, wenn man die Adresse auch mit chinesischen Schriftzeichen mit hat.

Mein 13. Tipp: buchen! 🙂 Wir hatten wirklich eine sehr aufregende und tolle Zeit.

Im nächsten Beitrag erwarten dich meine Restaurant-Tipps für Hong Kong!

(c) Bianca Gusenbauer-Hoppe (9)

Geteilte Tische in Hong Kong

 

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