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Die stolze Perfektion der Kargheit

Yoko fragt mich, was ich essen will. „Soba!“ antworte ich und rechne damit, dass wir in eine kleine Soba-Bar ums Eck gehen. 6.000 Yen, also umgerechnet 42 EUR, soll das Abendessen kosten. Für Soba, also Buchweizennudeln durch eine Sauce geschlürft, doch ein stolzer Preis. Aber ich vertraue Yoko und tatsächlich bringt sich mich in eine kleine, versteckte Soba-Bar mit 8 Sitzplätzen und einem Menü, das die Kargheit des Buchweizens zur Perfektion bringt. Herr Shimada, Eigentümer dieses Restaurants ist ein Soba-Meister, der mit seinen über 60 Jahren auf eine lange Soba-Vergangenheit zurück blicken kann.