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#kreta im Oktober – ein heißer Tipp!

Es hat also ein quasi „lebensveränderndes“ Fest gebraucht, damit A. und ich es endlich gemeinsam nach Griechenland schaffen. Warum „endlich“? Weil A. einige Jahre dort gelebt hat und mich damals, als wir uns kennengelernt haben, mit vielen Geschichten über die griechische Küche unterhalten hat. Mit seiner kulinarischen Begeisterung,  seinen theoretischen Kochkünsten und der potenziellen Zubereitung einer speziell griechischen Suppe hat er mein Vertrauten gewonnen und mich auch so in seine Wohnung gelockt. 😉 Diese spezielle griechische Suppe habe ich bisher leider noch immer nicht serviert bekommen, aber dafür sind wir jetzt verheiratet. 🙂 

Das ist also die Vorgeschichte warum wir uns Griechenland für unsere Hochzeitsreise ausgesucht haben. Wir wollten die griechische Kulinarik endlich gemeinsam erleben. Glücklicherweise hatte ich kurz vorher noch einen Sommelier aus Kreta kennengelernt, der uns viele Tipps gegeben hat, die ich nun auch mit euch teilen werde.

(c) Bianca Gusenbauer (8)

Chania

Geflogen sind wir nach CHANIA, denn diese kleine Hafenstadt wurde uns von allen Griechen empfohlen. Der Altstadtbereich ist wirklich süß und pittoresk, mit einer guten kulinarischen Infrastruktur.

Nur wollten wir auch ein paar Tage Strand und sind bei unserer Suche auf das wirklich tolles Boutique-Hotel „The Theodore“ in Agia Marina gestoßen. Wir hatten übrigens das Zimmer Communion, in dem wir uns so richtig wohl gefühlt haben.

(c) Bianca Gusenbauer (2)

The Theodore – das beste Haus am Strand

 

Die Highlights waren: ein tolles, großes Zimmer, 2 Mal Zimmerservice pro Tag,  ausschließlich wieder-befüllbare Glasflaschen fürs Trinkwasser, das sensationelle Frühstück und das gute Service generell.

(c) Bianca Gusenbauer (1)

alles, was du dir wünscht… im Hotel The Theodore

 

Fürs Frühstück gibt es einen eigenen Koch plus Assistenz, die für insgesamt 9 Zimmer (!) das A-la-Carte-Frühstück zubereiten. Regionale Produkte und echt…. einfach wirklich gut! Grundsätzlich kann man von der Karte Gerichte wählen, aber eigentlich kann man sich alles bestellen, was man möchte. Ja, wirklich! Ich habe das so gemacht. 🙂

(c) Bianca Gusenbauer (29)

Frühstück fußfrei

Bei Schönwetter haben wir uns einfach fußfrei auf der Terrasse beim Strand niedergelassen. Kein Frühstücksraum-Charme und kein Massentourismus. 4 Tage lang Verwöhnprogramm waren einfach herrlich.

(c) Bianca Gusenbauer (16)

Aperitivo auf der Dachterrasse im Sette Venti mit Blick über die Altstadt von Chania

 

Danach haben wir noch 3 Tage lang direkt in der Altstadt von Chania im Hotel Sette Venti verbracht, was eine tolle (sehr versteckte) Lage, freundliches Personal und schöne Zimmer zu bieten hat.  Die Aufteilung bzw. Kombination von 4-3 Nächten hat uns sehr gut gefallen, da Chania einfach kulinarisch einiges zu bieten hat.

(c) Bianca Gusenbauer (17)

Chania

Nachdem die Hochzeit ja vorbei war, konnten wir uns auch entspannen und haben uns der Kreta-Diät völlig hingegeben. Viel Gemüse, Olivenöl, Wein… und halt auch ein bisserl mehr. 😉

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Manolis Taverna Restaurant in Agia Marina – 100 % Kreta Diät

George Loukakis, der griechische Sommelier, hat uns auch 3 Weingüter empfohlen, die wir alle besucht haben. Wir haben überall interessante Verkostungen, schöne Momente, nette Menschen und gute Weine genossen.

Zu fürchten haben wir uns dann erst am Ende unserer Reise, beim Zusammenpacken begonnen. Ob es denn wirklich alle 16 Flaschen Wein im Koffer auch nach Hause schaffen? Flaschen gefüllt mit Vidiano, Mandilari, Kotsifali, Moschato Spinas, Romeiko… Die Aromen unserer Hochzeitsreise haben es zum Glück heil in unseren Keller geschafft. 🙂

(c) Bianca Gusenbauer (22)

Dakos – herrlich einfacher Salat mit trockenem Brot, Tomaten, Olivenöl und Feta 

Unsere erste Verkostung hatten wir bei Nikos Karavitakis, der uns eine sehr gute Einführung in die regionalen Weinsorten gegeben und uns auch in seinem Weingarten herumgeführt hat.

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Nikos

3 Stunden lang hat diese unterhaltsame Einführung gedauert,  nach der wir weder Durst noch Hunger hatten, da auf Kreta auch immer kleine Happen zur Verkostung gereicht werden.

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… und seine Weine

Unsere nächste Station war Antonios Dourakis. Er hat in Deutschland studiert und führt in zweiter Generation gemeinsam mit seiner Schwester das Weingut.

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Antonios bei seinen Sektflaschen – ein außergewöhnliches Projekt für Kreta

Obwohl im Stress und überhaupt, hat er sich extra Zeit für uns genommen. Er war sehr sympathisch und sowohl die Weine, als auch sein kretischer Sekt haben uns wirklich begeistert. Er produziert den Großteil seiner Weine außerdem biologisch.

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Wein und kleine Happen… so kann man lange Wein verkosten

 

Ein Flaggschiff für diese Weinregion ist das Bio-Weingut Manousakis, das von der Tochter eines griechischen Millionärs geführt wird.

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Die Weinverkostung konnten wir mit Käse buchen, was für die Mittagszeit perfekt war. Allerdings hat uns im Vergleich zu den anderen Weingütern der familiäre Touch gefehlt. Die Weine waren aber top.

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Manousakis

Für alle Weinverkostungen sollte man sich vorher anmelden und am besten einen Sonnentag auswählen ;-), da Weinverkostungen auch bei anderen Touristen sehr beliebt sind – besonders bei Regenwetter.

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die Kreta-Diät… 

In Chania hatten wir eigentlich zu wenig Zeit, um überall dort zu essen, wo wir eigentlich Lust gehabt hätten. Generell ist auch in der Nachsaison eine Reservierung für jedes Lokal empfehlenswert.

(c) Bianca Gusenbauer (11)

blühende Altstadt von Chania 

Im Tamam wird eine griechisch-türkische Fusionsküche mit einer tollen Weinauswahl direkt in der Altstadt mit tollem Flair serviert. Wir hatten nicht reserviert, daher sind wir zuerst an der kleinen Bar gelandet, was auch sehr unterhaltsam war. Wir haben unseren Abend dort sehr genossen – daher gibt es auch kein Foto.

Das Salis liegt direkt im Hafen, ist schon eine Spur schicker und auch preislich weiter oben angesiedelt. Wir hatten auch dort mit Reservierung einen gelungenen Abend bei spanenden Vorspeisen, frischem Fisch und einer Flasche Assyrtiko.

Ahja, wir hatten in Chania bewusst ein Zimmer ohne Frühstück gewählt, da es genug Optionen dafür gibt bzw. eine kleine Esspause zwischendurch auch mal gut tut.

So richtig griechisch ist ein Freddo Cappuccino, bei dem die Milch auch mit Eis vermixt wird. Ehrlich, herrlich stark. Nach diesem „Frühstück“ hat uns beiden nachher das Herz leicht gerast.

(c) Bianca Gusenbauer (12)

nix für schwache Herzen – Freddo Cappuccino 

Vor, zwischen und nach dem Essen bzw. den Weinverkostungen lockt natürlich auch die abwechslungsreiche Landschaft auf Kreta – endlose Olivenhaine, enge, kurvige Straßen, Wahnsinnsausblicke und auch die Wanderung in die Samaria-Schlucht braucht Zeit und lohnt mit Natur.

(c) Bianca Gusenbauer (21)

unterwegs in den Bergen rund um Chania

(c) Bianca Gusenbauer (20)

Essen, trinken und dann natürlich auch Bewegung…. sieht die Kreta-Diät vor 😉

Ja, nach einem schönen kleinen Hochzeitsfest hatten wir auch noch eine wunderbare Hochzeitsreise auf Kreta.

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2 Kommentare

  1. Andrea Zwettler sagt

    Liebe Bianca,
    deine interessante Reiseberichte samt „Augenschmaus-Fotos“ lese ich immer gerne.
    Als Paar wirkt ihr da recht harmonisch und deshalb erschien mir dieses „lebensverändernde Fest“ ein logischer Schritt! Alles erdenklich Liebe und Gute für euch!
    Andrea
    (önogastronomisch interessierte Erziehungswissenschaftlerin mit Weltenbummlerinnenseele)

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