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Meine kulinarischen Tipps für #berlin

Jup. Jetzt waren wir mal wieder in Berlin, auf der kulinarisch-kulturellen Binneninsel mitten in Deutschland. Hier scheint Englisch mittlerweile die zweite offizielle Amtssprache zu sein und auch auf der Straße schnappt man alle möglichen europäischen Sprachen von temporär Einheimischen auf. Ich bin mir auch sicher, dass viele der zugewanderten Amerikaner den „Free Spirit“ auf DER „Deutschen Autobahn“ genießen, die der Inbegriff von Freiheit für viele Amerikaner ist. 😉

Berlin ist einfach wirklich was besonderes, nicht vergleichbar mit anderen deutschen Städten. Hier kommt man nicht einmal her, sondern immer wieder.  …

(c) Bianca Gusenbauer (7)

Sinnloser Graffiti ist weniger geworden. Zumindest in manchen Ecken. 

Wir haben dieses Mal Disco und Jochen besucht. Jochen, unserer anverwandter unterhaltsamer 75jähriger Historiker, der ums Eck vom Alex wohnt und quasi zu jedem Straßennamen eine Geschichte kennt.  Dafür haben wir ihm auch neue kulinarische Ecken von Berlin gezeigt. Ein wunderbarer Austausch sozusagen. Disco, A.s Studienfreund war uns ein treuer Begleiter bei unseren kulinarischen Entdeckungen und hat uns auch was gezeigt! Mein Studienfreund Popo war leider krank im Bett.

(c) Bianca Gusenbauer (10)

Anarchie. Hier ums Eck hat A. früher gewohnt.

Berlin zelebriert das Frühstück… aber leider wird auch viel Mittelmäßiges mit Aufblähgebäck und Toastschinken um diese Uhrzeit in den Lokalen serviert. Schon 2014 war ich regelmäßig dort zu Gast und daher habe ich mich auf den tollen Kaffee & die feine Auswahl im Daluma echt gefreut. Anders. Wirklich anders als das normale Frühstücksangebot. Nur die teilweise rasante Musik muss man in der Früh -vorm ersten Kaffee – schon aushalten können.

(c) Bianca Gusenbauer (5)

Daluma Chic

Nur einmal umfallen vom Daluma liegt das vietnamesische Restaurant der Familie Dang, in dem wir durch Zufall hineingestolpert sind und Glück hatten. Denn sowohl die Phô, als auch die Vorspeisen waren wirklich gut!

(c) Bianca Gusenbauer (17)

Vorspeisenauswahl bei Familie Dang

Ausprobieren und Gustieren, geht über Studieren! 😉

(c) Bianca Gusenbauer (18)

und das Muss-Süppchen Phô

Auch nicht weit weg davon liegt wiederum die Bar Altes Europa, eine echte mitteleuropäische Bar einfach. Zum Treffen, Trinken und Diskutieren. Kein Berlin Chichi.

(c) Bianca Gusenbauer (14)

Chichi-befreit: Altes Europa

Nochmal umfallen, gleich hinter den Hackischen Höfen wird schon etwas mehr Chichi eine sensationelle Weinauswahl mit großartigen „Tapas“ in der Cordobar serviert.

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Cordobar

Tapas in „, weil das ausgefeilte kleine Gerichte sind, die es in sich haben. Die Weine sind fair kalkuliert und die Speisen inhaltlich und auch preislich über dem ordinären Tapas Niveau. Eine gelungene Fusion, der zu übermäßigen Weinkonsum verführt. Achtung!

(c) Bianca Gusenbauer (23)

Energie in Form von Curry Wurst nach einer harten Nacht in der Cordobar…

Nachdem mein japanischen Lieblingslokal Sasaya zu und uns der Hunger schon geplagt hatte, haben wir die Touristen gemimt. Currywurst bei Konnopke’s. Dazu ein Bier und es hat als zweites Frühstück so richtig gut geschmeckt.

(c) Bianca Gusenbauer (20)

Nur einen kurzen Spaziergang entfernt sind im Späti (=Spätkauf, Tante Emma Laden) in der Choriner Straße 12 (unnette) Touristen unerwünscht. Nett, ist eh okay, meinte der Herr Gastgeber. Einfach Grüßen beim Hineingehen und sich nicht assozial touristisch benehmen (= nicht grüßen, Fotos machen, nichts konsumieren und wieder gehen). Nach dem Grüßen einfach ein Bier aus dem Kühlschrank schnappen, zahlen und berlinesque im Späti abhängen.

(c) Bianca Gusenbauer (19)

Späti – Touristen unerwünscht

Für einen Lauf oder Spaziergang bietet sich der hübsche Volkspark Friedrichshain an. Und weil wir eben auch bald in die Nachbarschaft von Schönbrunn (in Wien) ziehen werden, habe wir uns ganz klassisch im Restaurant Schönbrunn eine Berliner Weisse bestellt. Eine Bierbrause… oder so. Auf alle Fälle ein guter Platz zum Entspannen.

(c) Bianca Gusenbauer (9)

(c) Bianca Gusenbauer (8)

In der Ecke von Kreuzberg ist am Samstag natürlich die Markthalle 9 Pflichtprogramm. Dort lässt sich gut kulinarische Zeit verbringen und man sich selbst im Kaufrausch verlieren.

(c) Bianca Gusenbauer (15)

Markthalle 9 – Zum Frühstücken und Einkaufen

Schon einen ordentlichen Fußmarsch entfernt, aber auch in einer Nachbarschaft bzw. Kiez, das zum Flanieren einlädt, befindet sich Herz & Niere. Wunderbar moderne deutsche Küche! Unbedingt reservieren und mit Hunger hinkommen. Aber echt!

(c) Bianca Gusenbauer (3)

Herz & Niere

Wir haben uns den Innereien gewidmet, aber das Gemüse aus dem eigenen Anbau ist sensationell. Beste Adresse für „From tail to nose“ in Berlin. Wenig Chichi, sondern Konzentration auf den Inhalt.

(c) Bianca Gusenbauer (4)

Sprichwörtlich: Herz & Niere

Nach Charlottenburg wollte ich schon lange mal wieder und so hat uns Fräulein Fiona gelockt. Ein hübsches, kleines Lokal in einer Nebenstraße für die Nachbarschaft. Die kann sich natürlich darüber glücklich schätzen.

(c) Bianca Gusenbauer (13)

Fräulein Fiona

Bei unserem Besuch war Fiona in der Küche, aber bald soll sich das wieder ändern. Sie übernimmt dann wieder das Service. Frauen-Power definitiv und natürlich waren wir ordentlich & gut satt und auch glücklich.

(c) Bianca Gusenbauer (2)

Bööö(h)se! Rausch

Wer bei dem ganzen Programm noch unterzuckert sein sollte, der muss (!) unbedingt ums Eck vom Gendarmenmarkt ins Café bzw. den Shop von Rausch. Furchtbar, wie gut!

Also: Flug, Bus oder Zug buchen und Tschüüü.

(c) Bianca Gusenbauer (24)

A. und ich Ostern 2017 in Berlin

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